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Virtualisierung verknüpft mit IT-Selbstbedienung für die Anwender System Center App Controller sichert Self Service

| Autor / Redakteur: Johann Baumeister / Ulrike Ostler

Mit dem „App Controller“ erlaubt Microsoft den Fachbereichen, Dienste zu verwalten. Dazu haben die IT-Zentralen jedoch einige Vorarbeiten zu leisten, etwa die Erstellung von Templates und die Bereitstellung der Virtualisierungsplattform.

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Der App Controller, der zum System Center von Microsoft gehört, erlaubt den Anwendern Selbstbedienung bei Cloud-Diensten. Die Virtualisierung mit Hilfe von Microsoft-Tools schafft dafür die Infrastruktur.
Der App Controller, der zum System Center von Microsoft gehört, erlaubt den Anwendern Selbstbedienung bei Cloud-Diensten. Die Virtualisierung mit Hilfe von Microsoft-Tools schafft dafür die Infrastruktur.

Um die virtuellen Dienste in den virtuellen Maschinen sollen sich in Zukunft die Anwender, zumindest teilweise, selbst kümmern können. Mit dem „System Center App Controller 2012“ können die Anwender ihre Cloud-Ressourcen selbständig verwalten. Der App Controller 2012 ist der jüngste Spross in der System Center Familie und aus dem Projekt „Concero“ hervor gegangen.

Durch das Zusammenspiel mit weiteren System Center Modulen wird die Verwaltung automatisiert. Dies schließt sowohl Ressourcen aus der Private Cloud als auch der Public Cloud ein. Im App Controller werden diese Ressourcen in einer einheitlichen Oberfläche für die gemeinsame Verwaltung von Anwendungen und Diensten präsentiert.

App Controller umfasst ein Self Service Portal für die Anwender. Mit Hilfe dieses Portals sollen die Anwender selbständig IT-Dienste abrufen können. Ferner können die Anwender ihre Services zentral kontrollieren, laufende Aufträge und Service-Anforderungen und deren Änderungen verfolgen. Eingeschlossen in App Controller sind ferner Funktionen zur Verwaltung von Service-Templates, das Ein- und Ausschalten einzelner virtueller Maschinen oder der Aufbau einer Remote-Desktop-Verbindung.

App Controller verlangt nach Virtualisierung mit Hilfe von Microsoft-Technik

Dies ist mit dem „Datacenter-Toolkit“ von Microsoft vergleichbar. Mit Hilfe dieses Toolkit stellen bereits heute Hoster und Service Provider die Funktionen des System Center ihren Kunden zur Verfügung. Damit lassen sich Verwaltungsfunktionen, die ein Cloud-Nutzer benötigt, vom Service Provider auf den Kunden übertragen. So kann beispielsweise der Nutzer eines Cloud-Dienstes virtuelle Maschinen selbständig verwalten, überwachen oder sichern.

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App Controller umfasst all die Tools um physische, aber auch virtuelle Systeme in einer gemeinsamen Oberfläche zu administrieren zu können. Dies gilt zumindest dann, wenn die Cloud auf Microsoft-Technologien wie dem „System Center Virtual Machine Manager 2012“ (VMM 2012) oder „Windows Azure“ aufsetzt.

Um die Verwaltung zu ermöglichen, benötigt App Controller eine enge Integration mit den weiteren System-Center-Modulen. Diese wurden von Microsoft nun schrittweise auf die Cloud-Szenarien mit einer Self Service Verwaltung umgestellt.

Automatismen und Standardisierung

Ergänzt um die „Powershell“ lassen sich viele der Verwaltungstätigkeiten auch automatisieren. Dies ist die Voraussetzung für den App Controller. Die Automatisierung ist für die Cloud aber generell unverzichtbar.

Um den Anwendungsdienste und ihre zugrunderliegenden Betriebssysteme schnell Ressourcen aus der Cloud zuweisen zu können, muss der gesamte Vorgang automatisiert sein. Auch das ist ein Bestandteil von App Controller.

Automatismen aber verlangen, um ihrer Vorteile ausspielen zu können, immer nach Standardisierung. Die Virtualisierung der Dienste ist daher die Grundlage für die Microsoft Cloud-Szenarien. Durch die Skripte erfolgt dann zur Laufzeit unter der Kontrolle des App Controller das Deployment der Anwendungspakete mit den Betriebssystemen auf den Ressourcen des Pools.

weiter mit: Templates: Vorlagen für IT-Dienste

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