Investorengruppe Carlyle übernimmt das Data-Storage-Business Symantec verkauft Veritas

Autor / Redakteur: Sylvia Lösel / Rainer Graefen

Wie die Nachrichtenagentur Reuters berichtet, will Symantec nun sein Data-Storage-Geschäft abstoßen. Der Deal könnte bereits heute offiziell verkündet werden, wenn Symantec seine Quartalszahlen veröffentlicht.

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Nach zehn Jahren ist Schluss: Symantec will Veritas verkaufen.
Nach zehn Jahren ist Schluss: Symantec will Veritas verkaufen.
(Bild: © tang90246 - Fotolia)

Zwischen sieben und acht Milliarden US-Dollar soll die Investmentfirma Carlyle Group, laut Reuters, für Veritas zahlen. Ursprünglich wollte Symantec zwei börsennotierte Unternehmen schaffen: Symantec und die Veritas Technologies Corporation. Dieser Split wurde Anfang des Jahres vollzogen.

Parallel wurde aber auch nach einem Käufer der Sparte gesucht, die im vergangenen Jahr einen Umsatz von 2,5 Milliarden US-Dollar machte. Symantec selbst erwirtschaftete einen Umsatz von 4,2 Milliarden Dollar.

Schwierige Suche

Auch wegen des Splits gestaltete sich, laut Reuters, die Suche nach einem Käufer schwierig, denn Steuerlasten drücken auf das Veritas-Spinoff.

Damit zahlt sich für Symantec der Kauf von Veritas nicht aus. Im Jahr 2004 hatte Symantec für Veritas 13,5 Milliarden US-Dollar gezahlt – damals einer der größten Merger von Software-Firmen. Die Übernahme wurde im Juli 2005 abgeschlossen.

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