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Ein Bulle im niederländischen Klima-Cluster Superrechner von Bull schafft Luft für Wetter- und Klimaforschung

| Redakteur: Ulrike Ostler

Das Königlich Niederländischen Meteorologischen Institut (KNMI) und Bull werden bei einem neuen Supercomputer-Projekt zusammenarbeiten. Gemeinsam wollen die Partner eines der leistungsstärksten und umweltfreundlichsten Rechenzentren Europas zur Optimierung von Wettervorhersagen und Klimaprognosen schaffen.

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Der erste KNMI-Direktor Buys Ballot (1817-1890), etablierte das Institut bei der Sonnenborgh Sternwarte in Utrecht 1897 zog es nach De Bilt um, dem heutigen Sitz. Bild: Wikipedia/Bull
Der erste KNMI-Direktor Buys Ballot (1817-1890), etablierte das Institut bei der Sonnenborgh Sternwarte in Utrecht 1897 zog es nach De Bilt um, dem heutigen Sitz. Bild: Wikipedia/Bull
( Archiv: Vogel Business Media )

Bei der Erfüllung seiner Aufgaben ist das KNMI stark auf Leistungsfähigkeit und Verfügbarkeit seiner IT-Infrastruktur angewiesen. Um künftigen Anforderungen und dem Bedarf seiner Kunden gerecht zu werden, muss das KNMI die vorhandenen IT-Anlagen durch neue Hochleistungssysteme ersetzen, die sich durch maximale Verfügbarkeit, Energie-Effizienz und Umweltfreundlichkeit auszeichnen.

Bull hat einen Superrechner entwickelt, der die Anforderungen von KNMI erfüllen und zugleich flexible Wachstumschancen bieten soll. Zusätzlich zu innovativer, in Europa entwickelter und produzierter Technik bietet Bull umfassende Services im High Performance Computing von Consulting über Wartung und Monitoring bis zum technischen Support.

Die neue Umgebung wird auf Systemen vom Typ „Bullx Blade“ aufgebaut. Nach Herstellerangaben zeichnen diese sich durch hohe Stabilität, kurze Realisierungszeit, hohe Energie-Effizienz und günstige Betriebskosten aus.

Mehr als 4700 Kerne

Frits Brouwer, der Leiter des KNMI, weist darauf hin, dass der neue Superrechner vierzigmal so leistungsfähig wird wie das vorhandene System. Für Bull habe das umfassende Angebot gesprochen: „Die Hardware und die Unterstützung von Bull lassen uns optimistisch in die Zukunft blicken. Wir gehen davon aus, dass wir mit Bull den richtigen Partner für unseren IT-Bedarf in den nächsten Jahren gefunden haben.“

So war eines der Kriterien die Erhöhung der Energie-Effizienz. Abgesehen von Strom sparenden Komponenten wie Hochleistungskondensatoren und Niederspannungsnetzteilen konnte Bull mit den Racks „Bull Cool Cabinets“ aufwarten. Diese verfügen über wassergekühlte Türen, die wesentlich weniger Energie benötigen als konventionelle Klimaanlagen.

Der Supercomputer besteht jetzt aus 396 „Bullx B500“- Rechnerknoten mit Intel-Prozessoren der Serie „Xeon 5600“ und insgesamt 4.752 Kernen sowie 9,5 Terabyte Arbeitsspeicher. Die Rechenleistung erreicht bis zu 58,2 Tera-Flops.

Bull hofft auf lange Zusammenarbeit

Pascal Barbolosi, Vice President Extreme Computing von Bull, sagt zu dem Deal: „Wir sind sehr stolz darauf, dass das KNMI für die neue Hochleistungs-Infrastruktur Bullx gewählt hat. Das ist der Beginn einer langfristigen Zusammenarbeit mit KNMI.“

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