Vorbereitung auf KI und 5G

Supermicro erweitert das Intelligent-Edge-Portfolio

| Redakteur: Ulrike Ostler

Die "Intelligent Edge"-Server gehören bei Supermicro in die Abteilung "Embedded/IoT Solutions"
Die "Intelligent Edge"-Server gehören bei Supermicro in die Abteilung "Embedded/IoT Solutions" (Bild: Supermicro)

In die „Intelligent-Edge“-Systeme von Supermicro sollen Künstliche Intelligenz (KI) und 5G-Workloads passen. Dafür versorgte der Hersteller seine Kompakt-Server mit KI-Inferenz für die Verarbeitung von großen Datenmengen im 5G-Bereich. Gleichzeitig sollen sie fit werden für High-Speed-Streaming bei geringer Latenz.

Die nun angekündigten Edge-Server von Supermicro sollen Unternehmen dabei helfen sich zu transformieren, indem sie sie dabei unterstützen, IoT-Geräte mithilfe von intelligent gehandhabter Konnektivität an die Cloud anzubinden. Denn mit den in atemberaubendem Tempo wachsenden Datenmengen bei Edge-Geräten stehen Organisationen zahlreichen Herausforderungen gegenüber, unter anderem aufgrund der potenziellen Überlastung von bestehenden Bandbreiten, mangelnder Skalierbarkeit, Verzögerungen in der Datenverarbeitung und in Bezug auf Datensicherheit und Integrität sowie Compliance- und Datenschutzangelegenheiten.

Insbesondere mobile Geräte und mobile IoT-Systeme unterliegen rasanten Innovationen, da dieser Geschäftsbereich sich täglich um Millionen von intelligenten Geräten und Sensortechnologien erweitert. Dadurch kommt es zu einer wahren Explosion, sowohl in der mobilen Nutzung als auch bei der Datengenerierung. Supermicro nimmt diese Gelegenheit wahr, um optimierte und effiziente Lösungen nicht nur für den Rand des Netzwerks („intelligent edge“), sondern auch zugunsten einer nahtlosen Integration von Edge und Cloud hervorzubringen.

Einige der neuen Ausstattungsmerkmale für die Server sind Antennen; denn die Geräte sollen 5G-tauglich sein.
Einige der neuen Ausstattungsmerkmale für die Server sind Antennen; denn die Geräte sollen 5G-tauglich sein. (Bild: Supermicro)

Die jüngsten Edge-Plattformen, die auf Supermicro-Servern basieren und optional Unterstützung für Intel-programmierbare FPGA-Beschleunigungskarten oder Grafikbeschleuniger bieten, stellen lokale Computing- und KI-Inferenz bereit und sollen Edge und Cloud zu einer nahtlosen Datenverarbeitungsplattform zusammenfügen können. Diese Plattformen trügen nicht nur dazu bei, Komplexität zu eliminieren und Software-Implementierungen zu beschleunigen, sondern unterstützten Entwickler dabei, die Anwendungslogik in den Vordergrund zu stellen, die den IoT-Anwendungen und -Diensten zugrunde liege, so das Unternehmen.

Die Technik

Mit ausgereiften RAS-Funktionen (Reliability, Availability, Serviceability) in einer dichten, Energie-effizienten Einheit sind die Supermicro-Systeme „1019D-16C-FHN13TP“ und „1019D-FRN5TP“ als „Intel-Xeon-D-2100“-prozessorbasierte Plattformen ausgeführt, um ausgewogene Rechnerleistungen - KI, Speicher- und Vernetzung - für die Edge-Infrastruktur bereitzustellen. Mit Unterstützung für bis zu 37 LANs, einschließlich RJ45- und SFP-Ports, bieten die 38,1 Zentimeter tiefen Systeme mit bis zu 16 Prozessorkernen,

  • bis zu 512 Gigabyte DDR4-Vierkanalspeicher mit 2.400 Megahertz,
  • bis zu vier 10 GbE-LAN-Ports mit RDMA-Unterstützung und
  • integriert die „Intel-Quick-Assist“-Technologie mit Krypto-, Verschlüsselungs- und Entschlüsselungsbeschleunigungs-Engine sowie internen Speichererweiterungsoptionen, einschließlich Mini-PCIe, M.2 und NVMe-Unterstützung
  • sowie Unterstützung für FPGA-/GPU-Beschleunigungskarten für KI-Inferenz.

Mit den Systemen adressiert Supermicro ein recht breites Branchenspektrum, unter anderem Fertigung, Einzelhandel, Öl und Gas, Gesundheitswesen und intelligente Städte.

Veranstaltungshinweise: Wer sich die Supermicro-Systeme anschauen möchte, findet den Hersteller auf noch bis zum 28. Februar auf der Messe „Embedded World 2019“ in Nürnberg, , Messestand 3A-510 und vom 4. Bis 8. März auf der „RSA Conference 2019“ in San Franzisko, Messestand 157.

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