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AMD Fire Pro S10000 für höhere Performance Supercomputing-Server-Grafikkarte mit zwölf Gigabyte Speicher

| Redakteur: Jürgen Sprenzinger

Speziell für Big-Data-Anwendungen entwickelte AMD „Fire Pro S10000“ und verspricht damit Spitzenleistungen, was die Performance betrifft. Handelt es sich möglicherweise um den Versuch, den Graphical Processor Units (GPUs) „Tesla K40“ von Nvidia nicht kampflos das Feld zu überlassen?

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Blick auf das Vorgängermodell Fire Pro S10000 von AMD durch die Lüfter.
Blick auf das Vorgängermodell Fire Pro S10000 von AMD durch die Lüfter.
(Bild: AMD)

Die Grafikkarte AMD FirePro S10000 12GB Edition ist für heterogene Rechenanwendungen auf „OpenCL“ entwickelt und arbeitet mit zwei „Tahiti“-GPUs (112 Textur-, 32 Raster- und 1.792 Shader-Einheiten) mit 384 Bit breitem Speicher-Interface und einer Taktung von 825 Megahertz.

Hohe Grafikleistung für Rechenzentren soll Die Grafikkarte AMD Fire Pro S10000 bieten.
Hohe Grafikleistung für Rechenzentren soll Die Grafikkarte AMD Fire Pro S10000 bieten.
(Bild: AMD)
Die Grafikkarte nutzt als Schnittstelle einen PCI-Express 3.0, unterstützt EEC-Speicher sowie DirectGMA und wird nach Angaben des Herstellers im Frühjahr 2014 ausgeliefert. Ein Preis wurde bislang noch nicht genannt. Man darf jedoch davon ausgehen, dass der Preis des sechs Gigabyte-Vorgängers (etwa 2.700 Euro) aufgrund des erweiterten Speichers übertroffen werden dürfte.

Breites Anwendungsspektrum

Laut Aussage von David Cummings, dem Senior Director und Gerneral Manager von AMD, wurde die Grafikkarte speziell für die Visualisierung großer Datenmengen entwickelt, unter anderem für die Luft- und Raumfahrt, die Automobilindustrie, die Finanzwirtschaft, für den Medizinbereich oder für den Bereich der Verteidigung und vieles andere mehr. Die Karte besitzt damit ein breites Anwendungssprektrum, das von den Kunden auch gefordert würde.

Gerade Entwickler, die mit großen Modellen arbeiteten und eine entsprechende High-Performance benötigten, könnten nun auf GPUs zurückgreifen, die auf der AMD Grafik Core Next-Struktur (GCN) basieren.

Das Vorgängermodell, „AMD Fire Pro S10000“ mit allerdings nur sechs Gigabyte GDDR5-Speicher, fand nach Herstellerangaben bislang große Anerkennung, beispielsweise an der Universität Frankfurt, wo sie im Supercomputer „Sanam“, einem Top-Five-Computer der besonders Energie-effizienten Supercomputer, der auf Grafikprozessorbasis läuft, eingesetzt wird.

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