Viele, viele Partner im Supercomputing

Supercomputing made in Europe

| Redakteur: Ulrike Ostler

Einer der JSC-Supercomputer trägt die Bezeichnung Juqueen.
Einer der JSC-Supercomputer trägt die Bezeichnung Juqueen. (Bild: Jülich Supercomputing Centre (JSC))

Forschung, Entwicklung und Innovation im HPC-Bereich in Zukunft noch enger miteinander abgestimmt werden. Somit bündeln das Barcelona Supercomputing Center (BSC), das französische Commissariat à l‘énergie atomique et aux énergies alternatives (CEA), das Consorzio interuniversitario del calculo automatico (CINECA) in Italien und das Jülich Supercomputing Centre (JSC) ihre Aktivitäten.

Bei einem Treffen in Barcelona Ende Mai unterzeichneten Vertreter der Einrichtungen eine gemeinsame Erklärung für eine europäische High-Performance-Computing-(HPC)-Strategie. So sollen Ziel ist eine europäische HPC-Flagship-Industrie, die Hardware- und Softwaretechnologien, Infrastrukturen und Dienstleistungen sowie rechen- und datenintensive Anwendungen für alle Bereiche der Wissenschaft, Industrie und Gesellschaft entwickelt.

Gemeinsam mit HPC-Unternehmen sind die vier Partner aktive Mitglieder der „European Technology Platform for High-Performance Computing“ (ETP4HPC) und entwickeln und betreiben Recheninfrastrukturen und -systeme auf Spitzenniveau. Die beteiligten Forschungsorganisationen haben Erfahrung im Betrieb einzigartiger Großsysteme, verfügen über starke Forscherteams und bewährte Partnerschaften im Bereich des Hochleistungsrechnens. Damit wollen sie gemeinsam im Rahmen des europäischen Entwicklungsprogramms „Horizont 2020“ Hardware- und Softwareprototypen entwickeln, erproben und ausgereifte Systeme zum Einsatz bringen.

Horizont 2020 ist das Rahmenprogramm der Europäischen Union für Forschung und Innovation. Das Förderprogramm zielt darauf ab, EU-weit eine wissens- und innovationsgestützte Gesellschaft und eine wettbewerbsfähige Wirtschaft aufzubauen sowie gleichzeitig zu einer nachhaltigen Entwicklung beizutragen.

Auf der ISC'14

Derzeit findet in Leipzig die “International Supercomputing Conference ISC'14” statt; sie endet am morgigen Donnerstag, den 26. Juni. Das JSC stellt etwa zusammen mit den Partnern Gauss Centre for Supercomputing (GCS), The High Performance Computing Center Stuttgart (HLRS) und Leibniz-Rechenzentrum,Garching, (LRZ) aus. Zu finden sind sie auf dem Stand 940.

Gezeigt wird unter anderem „LLview“, eine vergleichende interaktive Monitoring Software für Supercomputer, die vom JSC entwickelt wurde und die Aktivitäten von diversen weltweit verteilten Ressourcen aufzeigt.

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