CeBIT 2015: Technik zur Optimierung von Rechenzentren

Stromverteilung, Leckage-Detektion und Monitoring per Funk

| Redakteur: Ulrike Ostler

Das zLock-Stromkabel mit beidseitiger Anschlusssicherung schützt IT-Geräte vor dem Lockern und Lösen der Kabelverbindung und beugt so Downtime vor. Daxten zeigt es zur CeBIT und bewirbt sich damit um den Deutschen Rechenzentrumspreis.
Das zLock-Stromkabel mit beidseitiger Anschlusssicherung schützt IT-Geräte vor dem Lockern und Lösen der Kabelverbindung und beugt so Downtime vor. Daxten zeigt es zur CeBIT und bewirbt sich damit um den Deutschen Rechenzentrumspreis. (Bild: Daxten)

Vom 16. bis zum 20. März 2015 dreht sich in der CeBIT-Halle 12 am Gemeinschaftsstand C55/27 der Firmen Starline/Universal Electric Corp. und Daxten alles darum, wie man die Sicherheit, Energie- und Ressourceneffizienz in maßgeblich erhöhen kann.

Im Fokus steht dann etwa die jüngste Generation der „Starline“-Stromschienensysteme, die Rechenzentrumsprofis und Facility-Experten dabei unterstützt, ihre räumliche Stromverteilung sicherer und flexibler zu gestalten. So verfügen die jüngsten Modelle über kompakte Abgangskästen, die sich in Sekundenschnelle an jeder beliebigen Stelle der Schiene einsetzen lassen. Sie sind werkzeugfrei arretierbar. Somit können RZ-Admins einfach ein komplett bestücktes Rack über die neu eingerichtete Stromabzweigung elektrifizieren.

Der Abgangskasten lässt sich werkzeugfrei an der Starline-Stromschiene arretieren und zeigt optional über ein Display alle wichtigen Stromwerte an.
Der Abgangskasten lässt sich werkzeugfrei an der Starline-Stromschiene arretieren und zeigt optional über ein Display alle wichtigen Stromwerte an. (Bild: Starline)

PDU-Stromleisten für jede Leistungsanforderung im Rack

Für die Stromversorgung der aktiven IT-Hardware innerhalb des Racks bietet das Berliner Unternehmen Daxten eine vielfältige Auswahl an PDU-Stromleisten an. Modellabhängig verfügen diese über 1 oder 3 Phasen, 16, 32, 63 bis hin zu 100 Ampere und zwischen 2 und 84 Anschlüssen pro Stromleiste.

Zur Kommunikation, Verwaltung und Remote-Steuerung stehen entweder serielle oder IP-basierte Pfade sowie dedizierte oder übergreifende Management- oder DCIM-Applikationen zur Verfügung. Optional verfügen die PDU-Steckerleisten über Messvorrichtungen für alle wichtigen Stromwerte oder Sensoren zur Erfassung von Temperatur, Feuchte und Differenzdruck.

Stromkabel mit beidseitig integrierter Anschlusssicherung

Für die physische Verbindung zwischen IT-Hardware und PDU oder einer anderen Stromversorgungsquelle präsentiert Daxten zudem ein Novum: das „zLock Dual ICE“-Stromkabel mit beidseitiger Anschlusssicherung. Dieses ersetzt das bestehende Stromkabel von IT-Geräten und verhindert ein unbeabsichtigtes Lockern oder Lösen sowohl auf der Geräteseite als auch auf Seite der Stromversorgungsquelle.

Einer Unterbrechung der Stromversorgung sowie Downtime und deren kostspieligen Folgen wird dadurch vorgebeugt.

Hinweis: Daxten bewirbt sich heuer mit zwei Techniken um den Deutschen Rechenzentrumspreis. Wenn Sie etwa das Produkt zLock Dual ICE zur besten Innovation küren wollen, stimmern Sie auf DataCenter-Insider mit nur einem Klick dafür ab. Wer sich am Online-Voting beteiligt, erhält die Chance, ein iPhone 6 zu gewinnen.

Ganzheitliches Monitoring von Strom und Umgebung per Funk

Zur ganzheitlichen Kontrolle und Überwachung der Stromversorgung auf jeder Verteilungsebene sowie von Umgebungswerten auf jedem Rack-Level im Rechenzentrum zeigt Daxten am Ausstellungsstand in der Halle 12 (Stand C55/27) die jüngste Generation des funkgestützten Packet Power-Monitoring-Systems. Stromkabel mit integrierten Funkmessmodulen werden einfach anstelle der ursprünglichen Netzkabel von IT-Geräten verwendet.

Unterstützt wird ebenfalls die direkte Integration von Messvorrichtungen in PDUs, Einspeisekästen und Verteiler für 1- oder 3-phasigen Strom von 10 bis 2000 Ampere. Die Erfassung der Stromwerte, wie etwa Volt, Ampere, Watt, Stromverbrauch, Frequenz, Leistungsfaktor, Scheinleistung oder Verbrauchsspitzen, lässt sich von der räumlichen Verteilungsebene bis auf jedes einzelne Geräte herunterbrechen. Zentral laufen alle Messdaten an einem Funk-Gateway zusammen, die darüber per SNMP oder Modbus TCP/IP entweder an ein dediziertes Benutzerinterface oder an eine bestehende DCIM- oder Gebäude-Management-Applikation zur Analyse und Auswertung übertragen werden.

Hinweis: Daxten bewirbt sich auch mit dieser Technik in diesem Jahr um den Deutschen Rechenzentrumspreis. Sie können unter 60 Einreichungen online, per Klick für Ihren Favoriten stimmen.

Flüssigkeitslecks im Rechenzentrum proaktiv aufspüren

Dass Flüssigkeitsleckagen zu erheblichen Beeinträchtigungen des Betriebs von Rechenzentren führen können und oftmals nur durch sehr zeit- und kostenaufwändige Sanierungsarbeiten zu beheben sind, ist hinlänglich bekannt. Ein Experte brachte das Dilemma damit auf den Punkt, dass sich nicht die Frage stellt, „ob“ sondern „wann“ es zu einer Flüssigkeitsleckage im Rechenzentrum kommen wird.

Demnach ist es dringend angeraten, sich für diesen zu erwartenden Fall zu wappnen und ein umfassendes Frühwarnsystem zu installieren, um Leckagen rechtzeitig aufspüren und Gegenmaßnahmen ergreifen zu können, bevor ein großer funktionaler, baulicher, materieller oder Imageschaden droht. Welche Systeme zur Leckage-Detektion sich gemäß den individuellen Anforderungen am besten eignen und wie man diese am besten nachrüstet, erfahren Fachbesucher ebenfalls auf dem CeBIT-Stand von Starline/Universal Electric Corp. und Daxten.

Best Practices zur Optimierung der Kühlung und Kaltluftführung

Vervollständigt wird die Ausstellung durch Lösungen, die passiv und rein mechanisch die Effizienz der Kühlluftführung und Klimatisierung im und oberhalb des Doppelbodens sowie im Rack maßgeblich erhöhen. Dazu gehören horizontale und vertikale Verblendungen für das Rack, Dichtungskanten für Einlässe im Doppelboden, an denen Kühlluft entweicht, Einhausungssysteme aus flexiblen Vorhängen oder festen Paneelen, Lüfterplatten für den Kaltgang sowie Luftstrombegrenzer zur Kanalisation der Kaltluft im Doppelboden und viele weitere Best Practice-Maßnahmen, wie sie über den EU Code of Conduct on Data Centre Efficiency sowie den Bitkom-Leitfaden für Energie-effiziente Rechenzentren propagiert werden.

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