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Server werden mit Stratus Avance günstig hochverfügbar Stratus-Hochverfügbarkeit mit OEM-Label

| Autor / Redakteur: Thomas Joos / Ulrike Ostler

Stratus und Intel bieten die ausfallsichere Server-Software „Avance“ auch für OEM-Systeme an. Auf diesem Weg werden die Intel Channel-Partner die direkten Ansprechpartner für die Kunden.

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Bei der Einführung von Stratus-Produkten kann sich die Ausfallzeit auf wenige Minuten im Jahr reduzieren.
Bei der Einführung von Stratus-Produkten kann sich die Ausfallzeit auf wenige Minuten im Jahr reduzieren.

Zielgruppe des Hochverfügbarkeitsangebots von Stratus Avance sind vor allem kleinere und mittlere Unternehmen.. Die Anwendung kann wichtige Daten zwischen verschiedenen Servern synchronisieren, ohne dass ein teurer und aufwendiger Cluster im Einsatz sein muss.

Die beteiligten Server übernehmen gegebenenfalls die Aufgaben der anderen Server, ohne dass Anwender bei ihrer Arbeit beeinträchtigt werden. Darüber hinaus analysiert die Software die entsprechenden Server ständig und kann Ausfälle durch Frühwarnsysteme verhindern. Das System kann lokale Administratoren oder Dienstleister benachrichtigen, sobald Fehler auftreten.

Generell ist die Technik recht einfach. Ein Unternehmen kauft zwei identische Server und integriert auf diesen die Avance-Software. Die Software erstellt einen Cluster mit den beteiligten Servern und erlaubt dadurch eine günstige Hochverfügbarkeitslösung ohne teure und zertifizierte Cluster-Hardware oder gemeinsamen Speicherplatz auf Basis von SAN, NAS oder iSCSI-Verbindungen.

Ganz schnell ein HA-Cluster gebaut

Die eigentlichen Server die das Unternehmen nutzt, virtualisiert Avance auf Basis von Citrix Xen-Server auf den physikalischen Servern. Die Verbindung der beteiligten Server erfolgt über das Netzwerk, besondere Hardware ist nicht notwendig. Die grundsätzliche Bedienung erfolgt über ein eigenes Interface, welches bewusst einfach gehalten ist.

Die Installation ist einfach und in weniger als einer Stunde abgeschlossen. Die Anwender arbeiten also mit virtuellen Servern die auf den Hardware-Servern ein Cluster bilden.

Die Distribution von Avance erfolgt über den Value-Added-Distributor Avnet Technology Solutions. Über diesen laufen auch Schulungen der Channel-Partner um die Systeme optimal bei Kunden zu integrieren. Da die Software Avance optimal mit Intel-Servern arbeitet, lassen sich auch Hochverfügbarkeitssysteme auf 32-Bit-Servern sehr kostengünstig realisieren.

Avance auf System x

Neben Intel-Servern lässt sich Avance auch auf IBM-Servern, System x Server, betreiben. Das Produkt ist für die Modelle "x3650 M3" und "x3500 M3 "zertifiziert. Die Distribution von Stratus Avance für IBM System x Server in Deutschland übernimmt der VAR-Distributor Arrow ECS mit Sitz in Fürstenfeldbruck bei München.

Stratus Avance lässt sich mittlerweile auf mehr als 60 Server-Plattformen einsetzen, zum Beispiel auch auf Systemen von Wortmann, Tarox, ICO, Thomas-Krenn AG, Bluechip, Extra Computer, Dell und einigen weiteren.

ft-Server vertragen sich mit VMware

Neben dieser Lösung bietet Stratus unter der Bezeichnung „ftServer“ auch Ausfallsicherheit für „VMware vSphere 5“-Server an.. Die Server ermöglichen auf Basis von 12-Kern-Prozessoren mit Hyperthreading für 24-Prozessor-Threads, ausfallsichere virtualisierte Systeme auf Basis von VMware vSphere 5.

Auch hier überwachen sich die Server selbst und erkennen frühzeitig Hardware- oder Virtualisierungsfehler. Die Belastung der Systeme durch die Software selbst benennt der Hersteller mit weniger als fünf Prozent. Server-Fehler lassen sich ohne Betriebsunterbrechung beheben, da andere Server die ausgefallenen Geräte ersetzen. Auch die ftServer basieren auf Intel-Technologie.

Der Autor:

Thomas Joos ist freier Autor im Bad Wimpfen.

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