Fehlertolerante Virtualisierung für x86-Server

Stratus fehlertolerante ftServer unterstützen vSphere 5.1

| Redakteur: Ulrich Roderer

Die fehlertoleranten ftServer von Stratus unterstützen jetzt vSphere 5.1 von VMware.
Die fehlertoleranten ftServer von Stratus unterstützen jetzt vSphere 5.1 von VMware. (Bild: Stratus)

Die neuen Modelle der fehlertoleranten Server von Stratus unterstützen jetzt VMware vSphere 5.1. Unternehmen können ihre virtualisierten Server damit auf einer fehlertoleranten Hardware-Basis betreiben.

Unternehmen, die bei kritischen Anwendungen keine Ausfallzeiten und keinen Datenverlust akzeptieren, können die Virtualisierungssoftware VMware vSphere 5.1 jetzt auf der neuesten Produktlinie der Stratus ftServer einsetzen. Die im September 2012 vorgestellte sechste Generation der ftServer mit den Modellen 2700, 4700 und 6400 bietet höchste Verfügbarkeit.

ftServer sind x86-Systeme und lassen sich problemlos in bestehende Infrastrukturen integrieren. Sie stellen für den Server und den vSphere Hypervisor eine Verfügbarkeit von mindestens 99,999 Prozent bereit, was einer durchschnittlichen Ausfallzeit von 5,26 Minuten pro Jahr entspricht. Im Unterschied zur vSphere HA Software, die den physischen Server nicht vor Hardware-Störungen schützen kann, erlaubt es die ftServer-Architektur dem Server, bei Hardware-Fehlern ohne Unterbrechung weiterzuarbeiten.

HA genügt nicht

Wird die HA-Software allein betrieben, so müssen bei einem VM-Ausfall die Anwendungen auf einem anderen Host neu gestartet werden. Das Migrieren und Neustarten der Anwendungen kann je nach Anzahl und Komplexität der Anwendungen viele Minuten in Anspruch nehmen. Während dieser Zeit sind die Anwendungen nicht verfügbar und Daten, die nicht bereits auf die Festplatte geschrieben wurden, gehen verloren, wie es auch in allen Cluster-ähnlichen Konfigurationen der Fall ist.

Die Leistungsmerkmale

Stratus stellt Unternehmen mit seinen ftServern unter anderem folgende Features und Leistungen zur Verfügung:

  • Unterstützung von Single- und Dual-Intel-8-Core-Prozessoren sowie Hyper-Threading und QuickPath-Architektur
  • Fehlertolerantes symmetrisches Multi-Processing (SMP) für die virtuellen Maschinen ohne Einschränkungen
  • Embedded 10 Gb/s Ethernet für die Verarbeitung von High-Volume-Netzwerkverkehr in Verbindung mit einer höheren Anzahl von VMs sowie von VMotion, NFS und iSCSI
  • Proaktive Überwachung der Verfügbarkeit und ein System-Management, das im Unterschied zu Failure-Recovery-Lösungen die Ausfälle wirklich verhindert
  • Root-Cause-Analyse und Reparatur von Server- und Betriebssystem-Fehlern ohne Betriebsunterbrechung
  • Einfaches Plug-and-Play mit den Off-the-Shelf-Editionen von vSphere
  • Minimaler System-Overhead und keine Bereitstellung von Hardware für eventuelle Ausfälle nötig

Die von Stratus durchgeführte Fernüberwachung und die Management Services sorgen zusammen mit einer flexiblen Software und redundanter Hardware für eine hervorragende Verfügbarkeit. Die durchschnittlichen Ausfallzeiten von ftServern beliefen sich in der jüngsten Vergangenheit für die weltweite installierte Basis von Systemen mit Wartungsvertrag auf lediglich 81 Sekunden pro Jahr.

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