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Weniger Komplexität für hochverfügbare Windows-Anwendungen Stratus everRun MX 6.2 veröffentlicht

| Autor / Redakteur: Dirk Srocke / Dipl.-Ing. (FH) Andreas Donner

Die Hochverfügbarkeits-Software Stratus everRun MX 6.2 unterstützt Citrix XenServer 6.0.2, soll Split-Site-Installationen vereinfachen und den Schutz des Quorums erhöhen.

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EverRun MX unterstützt ab sofort bis zu sechs virtuelle Network Information Center (NIC) via Protected Windows VM.
EverRun MX unterstützt ab sofort bis zu sechs virtuelle Network Information Center (NIC) via Protected Windows VM.
(Bild: Stratus)

Stratus hat Version 6.2 von everRun MX veröffentlicht. Die virtualisierte, fehlertolerante Hochverfügbarkeitslösung für unternehmenskritische Anwendungen unter Windows soll unter anderem die Komplexität von Split-Site-Installationen verringern.

Folgende Neuerungen führt der Hersteller im Detail auf:

  • Unterstützung von Citrix XenServer 6.0.2: everRun MX bietet damit nativen Support für Server, die auf Sandy-Bridge-Prozessoren basieren.
  • Erweiterte Quorum-Unterstützung: Die Software unterstützt nun ein Quorum über ein frei wählbares Netzwerk. Laut Hersteller lasse sich jedes Netzwerk nutzen, das Zugang zu einem bevorzugten oder Ersatz-Quorum-Server ermöglicht – direkt oder via Gateway.
  • HTTPS-Kommunikation zum eAC: everRun MX verwendet jetzt SSL- und HTTPS-Protokolle gemeinsam mit Sicherheitszertifikaten. Dies ermögliche eine Server-Authentifizierung sowie eine verschlüsselte Kommunikation zwischen eAC und dem Master-XenServer.
  • Neues Dom0 Root Partition Monitoring: Die Lösung biete einen neuen Dom0-Dienst zum Monitoring der Dom0-Root-Partition. Ein Parent Domain Monitor überwacht die Partition hinsichtlich Kapazität und Verfügbarkeit und setzt wenn nötig Warnungen und Fehlermeldungen ab.
  • Zusätzliche unterstützte Devices: Die Zahl der maximal unterstützen virtuellen Devices wurde weiter ausgebaut. Die Software unterstützt ab sofort bis zu sechs virtuelle Network Information Center (NIC) via Protected Windows VM und damit – NIC und Disks zusammengenommen – insgesamt zwölf Devices.
  • Verbesserte Migration von IP-Adressen: Wird eine virtuelle Maschine geschützt, kopiert das System statische IPv4-Adressen, die auf virtuellen NIC-Devices konfiguriert wurden, auf die korrespondierenden everRun-Ethernet-Devices.

Patrick-Steeven Skwara, Marketing Manager Avance EMEA bei Stratus, erklärt: "Mit Stratus everRun MX können Unternehmen eine Verfügbarkeit ihrer unternehmenskritischen Anwendungen von 99,999 Prozent realisieren [...] Mit ihren neuen Funktionen reduziert die aktuelle Version unserer Software dabei die Komplexität deutlich."

Stratus everRun MX ist seit September 2012 im Portfolio von Stratus Technologies. Damals hatte das Unternehmen den Hersteller von Hochverfügbarkeitslösungen Marathon Technologies übernommen.

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