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Software für Hochverfügbarkeit in virtuellen und physischen Umgebungen Stratus Avance 3.1 verteilt die Last für virtuelle Maschinen neu

Redakteur: Ulrike Ostler

Stratus Technologies wartet in der Version 3.1 seiner Hochverfügbarkeitssoftware „Avance“ mit einer neuen Lastverteilung für virtuelle Maschinen auf. Das „Rolling Reboot“ bei Upgrades soll zudem die Ausfallsicherheit noch weiter erhöht.

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Die Software Avance, mit der sich die Ausfallsicherheit von virtuellen und realen Rechnern erhöhen lässt, adressiert hauptsächlich kleine und mittelständische Installationen.
Die Software Avance, mit der sich die Ausfallsicherheit von virtuellen und realen Rechnern erhöhen lässt, adressiert hauptsächlich kleine und mittelständische Installationen.
(Bild: Stratus Technologies)

Mit Stratus Avance können Unternehmen ohne Austausch ihrer Hardware ausfallsichere Lösungen für ihre kritischen Aufgaben implementieren. Die Software unterstützt Server-Plattformen, die aus zwei physischen Servern bestehen und bis zu 24 virtuelle Maschinen (VM) betreiben.

Mit der Lastverteilung von Version 3.1 können Anwender den beiden physischen Servern nun virtuelle Maschinen manuell oder automatisch zuweisen. Bei erwarteten und unerwarteten Instabilitäten oder Systemausfällen sorgt eine proaktive VM-Migration für Sicherheit: Das System migriert die virtuellen Maschinen vom beeinträchtigten auf den störungsfreien Server, so dass sie problemlos weiter laufen können.

Außerdem beschleunigt diese Form der Lastverteilung die Migration und erhöht die Lese-Performance, indem sie die Lesevorgänge auf die beiden physischen Server verteilt. Zusätzlich verdoppelt sie die Bandbreite bei Schreibvorgängen und beschleunigt synchrone Schreib-Replikationen.

Anlauf nach Totalausfall

Beim plötzlichen Totalausfall eines Servers wird das Risiko durch die Lastverteilung reduziert: Eine Echtzeit-Synchronisation zwischen den physischen Servern stellt sicher, dass Anwendungen des ausgefallenen Server auf dem anderen Server mit dem letzten aktuellen Datenstand neu gestartet werden können. Die virtuellen Maschinen des nicht betroffenen Servers laufen dabei ohne Unterbrechung weiter.

Direkt in die Benutzeroberfläche von Avance sind nun außerdem Funktionen für einen Rolling Reboot integriert. Bei einem Upgrade werden die zugrunde liegenden Systemressourcen automatisch bereitgestellt und unmittelbar nach dem Upgrade selbstständig neu gestartet. Die virtuellen Maschinen werden nicht beeinträchtigt von diesem Prozess.

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