Centracon entwirft „Smart Workplace Architecture“ für Unternehmens-Desktops Strategie für virtuelle IT-Arbeitsplätze der Zukunft

Redakteur: Ulrike Ostler

Das Beratungshaus Centracon hat mit der „Smart Workplace Architecture“ ein Strategiekonzept zur dynamischen und standortunabhängigen Bereitstellung von Desktop-Diensten entwickelt. Im Kern beruht der Ansatz auf der Virtualisierung von Desktops und der Modularisierung von Services. Monolithische Fat Clients, deren Administration meist aufwändig ist, gehören laut Centracon der Vergangenheit an.

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Für Centracon-Geschäftsführer Robert Gerhards ist der Fat Client ein Auslaufmodell. Bild: Centracon
Für Centracon-Geschäftsführer Robert Gerhards ist der Fat Client ein Auslaufmodell. Bild: Centracon
( Archiv: Vogel Business Media )

Selbstbewusst bezeichnet das Leverkusener Beratungshaus Centracon seine Smart Workplace Architecture „als Blaupause für die IT-Arbeitsplätze der Zukunft“. Das Konzept zielt darauf ab, Mitarbeitern in Unternehmen einen ortsunabhängigen Zugriff auf Anwendungen und Daten, modulare Services und IT-Arbeitsplätze mit aufgabenspezifischen Leistungsprofilen bereitzustellen.

Die Arbeitsplatz-Architektur basiert auf der Zentralisierung, Virtualisierung und Modularisierung von Desktop-Diensten. Zudem erlaubt das Konzept dem Anwender, unterschiedliche Endgeräte als Clients einzusetzen. Im Betrieb setzt der Centracon-Ansatz auf die Nutzung von Cloud Computing-Konzepten.

Schlanke Beratungspakete

Zur Realisierung haben die Consultants mehrere Beratungspakete konzipiert, die laut Centracon-Geschäftsführer Robert Gerhards „pragmatisch und schlank zugeschnitten“ sind. Damit sollen Unternehmen flexibel an die zukünftigen Anforderungen des Desktop-Managements herangeführt werden. „Die Umsetzung dieser Vision ist auch für den Mittelstand problemfrei möglich“, betont Gerhards.

Mit seinem Ansatz stößt Centracon laut eigener Einschätzung auf einen zukunftsträchtigen Markt. Wie eine Studie des Beratungshauses ergeben hat, räumen 28 Prozent der befragten Unternehmen zukunftsorientierten Konzepten für IT-Arbeitsplätze eine hohe Priorität ein. Weitere 41 Prozent halten das Thema für wichtig, haben aber noch keine Realisierung geplant.

Zukunftsthema Flexibilität

„Die Entwicklung geht ganz klar in Richtung von Infrastrukturen, die eine schnelle wie sichere und kostengünstige Bereitstellung von Anwendungen und Computer-Arbeitsplätzen auf beliebigen Endgeräten bieten“, prognostiziert Centracon-Chef Gerhards. Statt monolithischer Fat Clients mit festgelegten Endgeräten und weitgehend vordefinierten Sets an Anwendungen werde Flexibilität in den kommenden Jahren zum zentralen Thema für die Unternehmen.

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