Big Data und die Auswirkungen auf das Netzwerk

Storage wächst mit Datenvolumen – bei Netzwerken drohen Engpässe

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Netzwerkautomatisierung

Aus Perspektive des Netzwerkautomatisierers Ciena ist der Markt für Speicher weitgehend im Einklang mit dem Anstieg der globalen Datenmengen gewachsen. Das klingt logisch, denn ohne den physikalischen Speicher gäbe es den Anstieg der Datenmengen schließlich nicht. Die Netzwerke der großen Betreiber, die die Datenmengen transportieren, seien hingegen nicht entsprechend hochskaliert worden.

Vor diesem Hintergrund befürchtet man bei Ciena folgendes: Je mehr der Big Data-Trend an Fahrt gewinnt, desto eher besteht die Gefahr, dass die Netze in einzelnen Unternehmen zu einem lästigen Nadelöhr im Daten-Ökosystem werden. Und auch in Hinblick auf den Datenschutz ergeben sich neue Herausforderungen.

Eugen Gebhard, Regional Managing Director für Zentraleuropa beim Netzwerkautomatisierer Ciena, weist darauf hin, dass ein Großteil der personenbezogenen Informationen, die über private und öffentliche Netze übertragen werden, einem strengen Datenschutz unterliegen. IT-Manager würden in der Regel einen guten Job bei der Absicherung ihrer Rechenzentren und der darin gespeicherten Daten machen, so Gebhard.

Carrier Ethernet

Die Übertragung bleibe jedoch oft ein Schwachpunkt. „Da sich der Big-Data-Trend immer weiter ausbreitet, wird es immer wichtiger, dass das Risiko hier verringert wird, beispielsweise durch Anwendungen wie In-Flight-Verschlüsselung“, so der Ciena-Zentraleuropa-Chef. Insbesondere dem Carrier Ethernet (CE) misst Gebhard eine wichtige Bedeutung zu.

Die Standards dieser „Weiterentwicklung der Ethernet-Technologie“ wurden unter anderem vom Metro Ethernet Forum (MEF) definiert. Für Gebhard liegt hier eine wichtige Möglichkeit, der zusätzlichen Nachfrage nach Bandbreite, die mit Big Data einher geht, mit der entsprechenden Ausfall- und Datensicherheit zu begegnen.

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