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Ranking der Storage-Anbieter in Deutschland Storage: Virtualisierung und Cloud überzeugen nicht

| Autor: Katrin Hofmann

Mit überraschenden Ergebnissen wartet eine Umfrage des Informationsdienstleisters Ama auf. Dieser zufolge kommen innovative Storage-Lösungen für viele Unternehmen nicht in Betracht. Auch welche Storage-Anbieter hierzulande führend sind, wurde ermittelt.

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Geht es nach den Anwendern, kann alles wie gehabt bleiben.
Geht es nach den Anwendern, kann alles wie gehabt bleiben.
(Grafik: ama Adress- und Zeitschriftenverlag)

„Anbieter von modernen, auf Virtualisierungs- oder Cloud-Technologie aufbauenden Speicher-Lösungen müssen den Vertriebsdruck erhöhen.“ Dieses Resümee jedenfalls ziehen die Analysten von Ama aus den Ergebnissen einer Trendumfrage, die unter Unternehmen mit mehr als 50 Beschäftigten in Deutschland durchgeführt wurde.

Rund 78 Prozent der 179 befragten IT-Verantwortlichen ordneten die im eigenen Unternehmen eingesetzten Systeme in die Kategorie „Klassische Storage-Lösungen“ ein. Nur 8,6 Prozent der Nennungen entfielen auf „Moderne Lösungen“. Gemäß Ama sind das beispielsweise multifunktionale, virtualisierte Systeme oder Hyperkonvergenz-Lösungen.

Axel Hegel, Geschäftsführer der Ama und Leiter der Umfrage, zeigt sich außerdem überrascht von der „geringen Bereitschaft, auf neue Technologien zu setzen.“ Storage stehe bei den IT-Entscheidern aktuell eher weniger im Vordergrund – andere geschäftsrelevante Themen hätten offensichtlich Priorität. Lediglich etwa sieben Prozent planen in den nächsten zwei Jahren eine Modernisierung. Dagegen sehen 60 Prozent keinen Bedarf (siehe: Grafik oben).

(ID:44078949)

Über den Autor

 Katrin Hofmann

Katrin Hofmann

Editor, IT-BUSINESS