Wie der Blitz: Tintri T1000

Storage-System für dezentrale Nutzung

| Autor: Klaus Länger

Tintri hat das All-Flash-Speichersystem T1000 für Zweigniederlassungen, kleinere VDI-Projekte und einzelne Abteilungen entwickelt.
Tintri hat das All-Flash-Speichersystem T1000 für Zweigniederlassungen, kleinere VDI-Projekte und einzelne Abteilungen entwickelt. (Bild: Tintri)

Das All-Flash-Speichersystem „T1000“ soll mit minimalem Betriebsaufwand und ohne speziell geschulte Experten auskommen. Daher sieht der Hersteller Einsatzszenarien in Zweigstellen, einzelnen Abteilungen oder für kleinere VDI-Umgebungen.

T-1000 war die Typenbezeichnung des aus Flüssigmetall bestehenden Killer-Roboters aus dem Science-Fiction-Film „Terminator 2“. Dem Tintri T1000 fehlt der Bindestrich, und das All-Flash-Speichersystem soll allenfalls den HDD-basierten Speichersystemen in Zweigstellen, einzelnen Abteilungen oder kleineren Unternehmen den Garaus machen.

Über einige Intelligenz verfügt das Device T1000 laut Hersteller aber durchaus: So sollen Analysefunktionen und maschinelle Lernalgorithmen den Systembetrieb ohne manuelles Eingreifen des Kunden optimieren. Applikationen erhalten automatisch die Performance, die sie tatsächlich benötigen.

Zusätzlich sollen Analyseverfahren das Overprovisioning minimieren. Die Appliance ist laut Hersteller per Remote-Installation in weniger als dreißig Minuten einsatzbereit und wird dann entweder zentral oder lokal durch einen IT-Generalisten verwaltet.

Maximal 100 VMs

Im Rack belegt das Tintri T1000 zwei Höheneinheiten. An effektiv nutzbarem Flash-Speicherplatz sollen zehn Terabyte zur Verfügung stehen, die für bis zu 100 VMs genutzt werden können. Laut Ken Klein, CEO und Vorstand von Tintri, nutzt T1000 „dasselbe Betriebssystem, dieselbe Benutzerschnittstelle und dieselben Analysefunktionen wie alle anderen Systeme von Tintri auch. So können Kunden ihre Infrastruktur auf VM-Ebene über eine einheitliche Plattform analysieren und verwalten.“

Die Software unterstützt Snapshots und das Klonen auf VM-Ebene. Für die Datensicherung werden Backups über den „Tintri Cloud Connector“ auf Speicherressourcen von Tintri oder Public-Cloud-Anbietern wie AWS unterstützt.

Den Vertrieb des vorkonfigurierten Systems übernehmen ab sofort die Channel-Partner von Tintri. Replizierungs- und Sicherheitssoftware gehören zum Lieferumfang. Für das vierte Quartal 2017 verspricht der Hersteller zusätzliche Software zur Unterstützung erweiterter Remote-Verwaltungsfunktionen.

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