Fujitsu konzentriert sich auf die Cloud

Storage-Server und Storage-Services auf der Visit 2010

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Die Primergy Server Blades sind mit Intel Xeon 5600 Prozessoren ausgestattet und hosten Anwendungen in physikalischen und virtualisierten Umgebungen. Der BX400 lässt sich mit den gleichen Server, Storage und Management Blades wie der Primergy BX900 bestücken, zudem eignet er sich auch als Virtual Storage Appliance mit Data ONTAP-v von NetApp.

Wie die übrigen Primergy-Server wird auch der BX400 mit mehreren Software-Produkten von Fujitsu ausgeliefert, darunter ServerView zur Verwaltung und Überwachung des Systems sowie der ServerView Resource Coordinator VE und der Virtual-IO-Manager zur durchgängigen Steuerung physikalischer und virtueller Server-Pools.

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Management-Tools werden wichtiger

Der BX400 ist als Rack-Ausführung für Standard-19-Zoll Datenschränke oder als Bodengerät mit einem Geräuschpegel von 45 Dezibel erhältlich. Laut Hersteller reduziert das Lifecycle Management die täglichen Betriebskosten um bis zu 60 Prozent.

Ebenfalls ab Dezember erhältlich ist der Primergy MX130 S1 als Mikroserver für kleine Unternehmen und Bürogemeinschaften. Der Server ist RAID-fähig und ermöglicht die Datenduplizierung über verschiedene Festplatten hinweg. Die AMD-Plattform für File-, Web- und Print-Services ist eine Alternative zu fehleranfälligen Patchwork-Peer-to-Peer-Netzwerken, dem Datenaustausch per E-Mail oder USB-Sticks, die häufig entwendet oder verloren werden.

Als Einstiegs-Server arbeitet das Gerät im Ruhezustand mit 19 Dezibel. Er wird wahlweise auch mit Microsoft Windows Server 2008 R2 Foundation ausgeliefert. Ein 16 GByteECC-Speicher (Error Checking and Correction) verarbeitet auch laufende und gemeinsam genutzte Office-Serveranwendungen.

Redundanz wird verzichtbar mit virtuellen Maschinen

Der ebenfalls neue Primergy CX122 S1 ist ein Cloud-Server-Knoten mit zwei Sockeln für den Primergy CX1000 Cloud eXtension Server. Seit März dieses Jahres erhältlich, bildet der CX1000 die Plattform für Cloud Computing, High Performance Computing (HPC) und große Server-Farmen.

Dass der Primergy CX1000 nicht mehr über vollständige Redundanz oder Hotplug-Komponenten zum Austausch im laufenden Betrieb verfügt, ist durch das Betriebskonzept der Cloud-Rechenzentren begründet.

Da man innerhalb großer Scale-Out-Anwendungen und vollständig virtualisierter Umgebungen die Anwendungen auf ausgefallenen Server-Knoten per Software auf einem anderen Server-Knoten neu starten kann, ist der Anwender auf komplexe Redundanzen nicht mehr angewiesen.

Trotz der übergreifenden Benutzung des Begriffs Cloud bei Produkten wie bei den Services, fehlt es gegenwärtig an einem besonders: an Anwenderberichten, in denen die praktische Umsetzung der zahlreichen Cloud-Angebote einmal vorgestellt wird.

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