All-Flash Performance kostet nur halb so viel wie ein SAN

Storage ist Software - von Atlantis Computing

| Redakteur: Ulrike Ostler

Mit USX von Atlantis Computing lassen sich vorhandene Storage-Ressourcen optimieren und die Kosten dramatisch senken.
Mit USX von Atlantis Computing lassen sich vorhandene Storage-Ressourcen optimieren und die Kosten dramatisch senken. (Bild: Atlantis Computing)

Wer schon von Atlantis Computing gehört hat, findet es zumindest interessant, was der Hersteller mit „ILO“ und „USX“ anbietet. Mit dem Release 2 der Plattform für Unified Storage (USX) stellt der Hersteller eine Software vor, die All-Flash-Performance anbietet, allerdings den halben Kosten eines SAN. Es entsteht ein hyperkonvergentes Speichersystem, das die Mobilität von VMs erlaubt und „VMware VVOL“ unterstützt.

Ab dem 1. September soll USX 2.0 allgemein verfügbar sein. Am interessantesten finden Beta-Tester die Funktion „Teleport“. Diese erlaubt Unternehmen virtuelle Maschinen innerhalb von Sekunden hin- und her zu bewegen, und zwar auch zwischen Rechenzentren und der Cloud, zunächst „Amazon S3“.

Zu den Partner-Neuigkeiten, mit denen Atlantis Computing aufwarten kann, gehört die Unterstützung von „VMware VVOL for Any Storage“ und eine Partnerschaft mit IBM. Big Blue wird USX in seine „PureFlex“-Reihe integrierten und „System X“- Rechner entsprechend konfiguriert ausliefern (siehe: Abbildung 1 Folgeseite).

Atlantis lässt In-Memory-Storage für Server-Workloads auftauchen

Neu und superschnell – Unified Software Storage von Atlantis Computing

Atlantis lässt In-Memory-Storage für Server-Workloads auftauchen

13.02.14 - Eigentlich müssten deutsche Datacenter-Betreiber Atlantis Computing längst kennen, denn die Software „Ilio“ ist bereits sehr erfolgreich – in der Optimierung von Storage für VDI-Anwendungen. Vor einem Jahr noch 45 Mitarbeiter, zählt die Firma nun 160 Angestellte, etwa 500.000 Lizenzen für virtuelle Maschinen und rund 440 Kunden. Doch jetzt kommt „ILIO USX“ eine In-Memory-Software, die aus SAN, NAS, RAM und DAS einen hybriden Storage-Pool macht. lesen

Im Prinzip ist USX Storage-Device-agnostisch. Die Software bildet zwei verschiedene Speicher-Pools. Sie greift dabei auf vorhandene Technik zu: aus übrigem Server-Memory, also Kapazitäten, die aktuell ungenutzt sind, entsteht eine einzige Ressource, gegebenenfalls verschiedene Ressourcen-Pools, mit der sich Aufgaben wie Deduplizierung, Kompression, Caching erledigen lassen (siehe: Abbildung 2).

Die Daten selbst werden auf die vorhandenen Storage-Systeme verteilt. Ab dieser Version lassen sich auch Direct-Attached-Ressourcen (DAS) einbinden. Zudem gibt es eine erste Verbindung zu Cloud-Storage. USX unterstützt Amazon S3.

Da die Memory-Systeme in der Regel eine sehr schnelle Verarbeitung erlauben, die eigentlichen Storage-Devices entlastet werden, erlaubt USX einerseits eine erhebliche Performance-Steigerung, eine bessere Nutzung sämtlicher Ressourcen und verlängert damit letztlich die Lebensdauer der getätigten Investitionen. Insofern braucht USX nicht zwangsläufig Flash-Komponenten.

Inhalt des Artikels:

Was meinen Sie zu diesem Thema?

Schreiben Sie uns hier Ihre Meinung ...
(nicht registrierter User)

Zur Wahrung unserer Interessen speichern wir zusätzlich zu den o.g. Informationen die IP-Adresse. Dies dient ausschließlich dem Zweck, dass Sie als Urheber des Kommentars identifiziert werden können. Rechtliche Grundlage ist die Wahrung berechtigter Interessen gem. Art 6 Abs 1 lit. f) DSGVO.
Kommentar abschicken
copyright

Dieser Beitrag ist urheberrechtlich geschützt. Sie wollen ihn für Ihre Zwecke verwenden? Infos finden Sie unter www.mycontentfactory.de (ID: 42906955 / Software)