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D-Link erweitert xStack-Serie DGS-3420 Stapelbare Layer2+-Switches für 10-Gigabit-Infrastrukturen

| Autor / Redakteur: Bernhard Lück / Dipl.-Ing. (FH) Andreas Donner

Die fünf ab sofort verfügbaren D-Link-Switches der xStack-Serie DGS-3420 bieten Uplink-Verbindungen über 10-Gigabit-Slots und integrierte Layer2+-Funktionen wie statisches Routen und integriertes RIP-Protokoll.

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Der D-Link-Switch DGS-3420-52P wird via Power over Ethernet mit Strom versorgt.
Der D-Link-Switch DGS-3420-52P wird via Power over Ethernet mit Strom versorgt.

Die Layer2+-Switches der Familie DGS-3420 bieten Gigabit-Ports für Verbindungen zu einzelnen Geräten oder Netzwerksegmenten. Weitere vier 10-Gigabit-SFP+-Slots erlauben über Kupfer (Direct Attached Cable) oder Glasfaser (SFP) den Anschluss an Backbone-Geräte oder das Stapeln mehrerer Switches mit einer Performance von bis zu 40 GBit/s im Ring.

Der DGS-3420-28SC ist mit 24 SFP-Slots ausgestattet – damit lassen sich Glasfaseranschlüsse zentral koppeln und zum Beispiel Etagenverteiler anbinden.

Bei jedem Modell können Konfigurationen, Firmware-Updates und Daten per SD-Karte aufgespielt werden. Die Switches DGS-3420-28PC und DGS-3420-52P verfügen zudem über PoE-Technologie.

Hochverfügbarkeit und Sicherheit

Das Schalten von Redundanzen über mehrere Stack-Switches (Link Aggregation) soll nicht nur für einen erhöhten Datendurchsatz sorgen, sondern auch die Ausfallsicherheit steigern, da der Defekt einer einzelnen Ethernet-Schnittstelle zwar die Übertragungsgeschwindigkeit verringern, den Betrieb aber nicht unterbrechen würde. OAM-Funktionen (Operations, Administrations and Maintenance) im Rahmen des Ethernet-Standards IEEE 802.3ah tragen ebenfalls zur Verfügbarkeit bei: Sie überwachen die Leistung im Netzwerk, erkennen Defekte und lokalisieren Fehlerquellen.

Neben den Ausfallmechanismen bieten alle Switches der xStack-Serie DGS-3420 Sicherheitsfeatures wie L2/L3/L4 ACL (Access Control Lists), 802.1x Port- und MAC-basierende Zugangskontrolle via RADIUS-Server sowie Loopback Detection. IP-MAC-Port-Binding soll das Netzwerk vor Ausfällen und Angriffen schützen, DHCP-Server-Screening dient zur Erkennung und Unterdrückung nicht erlaubter DHCP-Server.

Energiesparmechanismen

Die Funktion „Time-based PoE“ steuert die Stromversorgung von angeschlossenen PoE-Endgeräten zentral. Zeitprofile legen fest, wann die Geräte an einzelnen Ports mit Strom versorgt werden sollen – in den Zwischenzeiträumen bleiben sie ausgeschaltet. Durch die Smart-Fan-Technologie erhöhen die integrierten Lüfter ihre Leistung nur ab einer bestimmten Raumtemperatur.

Funktionen im Überblick

  • 24x (DGS-3420-28TC, DGS-3420-28PC) bzw. 48x (DGS-3420-52T, DGS-3420-52P) 10/100/1000-MBit/s-TP-Ports; DGS-3420-28SC mit 24x SFP-Ports
  • Anbindungsmöglichkeiten via 4x SFP+-Ports (alle Modelle) sowie 4x GBit/s-TP-Combo-Ports (SFP) bei Modellen DGS-3420-28TC, DGS-3420-28SC, DGS-3420-28PC
  • Layer2+-Funktionen: Statisches sowie dynamisches Routing über RIP/RIPng für IPv4 und IPv6
  • QoS und Bandbreitenoptimierung
  • PoE-Kapazität der Modelle DGS-3420-28PC und DGS-3420-52P erweiterbar von 370 Watt auf 740 Watt (redundantes Netzteil DPS-700 optional erhältlich)
  • Sicherheitsmechanismen wie 802.1x-Authentifikation, ACL-Filterung, SSH, SSL, DHCP-Server-Screening und D-Link Safeguard Engine
  • Ausfallsicherheit durch OAM-Funktionen, Spanning Tree und ERPS
  • Time-based PoE und Smart Fan

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