Suchen

Umfrage zu künftigen IT-Ausgaben Spiceworks erfragt IT-Budgets in EMEA und Nordamerika

| Redakteur: Sarah Böttcher

Das soziale Netzwerk Spiceworks zeigt aufgrund ihrer Umfrage „2014 State of IT“ auf, wie sich IT-Budgets in Nordamerika und in EMEA entwickeln und auf welche Technologien IT-Unternehmen jeglicher Größe setzen werden.

Firmen zum Thema

In wie weit IT-Unternehmen in EMEA und Nordamerika Cloud-Services, Virtualisierungslösungen und BYOD nutzen, zeigt die Spicework-Umfrage „2014 State of IT“.
In wie weit IT-Unternehmen in EMEA und Nordamerika Cloud-Services, Virtualisierungslösungen und BYOD nutzen, zeigt die Spicework-Umfrage „2014 State of IT“.
(Bild: © V. Yakobchuk - Fotolia.com_18577619_XL)

Laut der Umfrage werden Unternehmen in diesem Jahr für IT-Produkte und -Services durchschnittlich 253.000 Dollar ausgeben. 42 Prozent der befragten Unternehmen gehen davon aus, dass ihre IT-Ausgaben 2015 steigen werden. Rund 60 Prozent sind der Meinung, dass sie trotz einem höheren Budget und einer wachsenden Zahl an Technologien im nächsten Jahr nicht mehr IT-Personal einstellen werden.

Als Basis der Umfrage dienten insgesamt 1.121 IT-Fachkräfte aus Nordamerika und der Region Europa, Naher Osten und Afrika (EMEA), die im Mai dieses Jahres befragt wurden. Die Befragten kommen aus unterschiedlich großen Unternehmen.

Kathryn Pribish, Program Manager des Marktforschungsprogramms „Voice of IT” bei Spiceworks erläutert: „Technologie-Trends wie Cloud und Bring-Your-Own-Device (BYOD) halten zunehmend Einzug ins Arbeitsleben. Dadurch müssen IT-Experten immer komplexere Umgebungen verwalten, damit die Mitarbeiter produktiv bleiben.” Die Unternehmen investierten zwar in IT-Lösungen. Für IT-Profis, die die Mitarbeiter bei ihrer Arbeit unterstützen und dafür sorgen, dass die Technik richtig funktioniert, gäben sie jedoch nicht im selben Umfang Geld aus.

Anwendungen und Infrastruktur auf Cloud-Basis, Virtualisierungslösungen sowie die Zunahme mobiler Technologien haben die Arbeitsweise der IT-Experten drastisch verändert. Einerseits hilft ihnen die Technik, den Anforderungen der Mitarbeiter entgegen zu kommen. Andererseits bringt die steigende Komplexität auch eine ganze Reihe von neuen Herausforderungen mit sich – vor allem was IT-Sicherheit, Mitarbeitermobilität sowie den Wechsel zwischen gehosteten und On-Premise-Lösungen betrifft.

Cloud-Services

61 Prozent der befragten IT-Unternehmen nutzen bereits Cloud-Services. Weitere acht Prozent haben es in den nächsten sechs Monaten vor. Die Umfrage zeigt, das vor allem kleinere Unternehmen mit weniger als 250 Mitarbeitern Cloud-Services in Anspruch nehmen. In Nordamerika ist die Prozentzahl mit 65 Prozent höher als in EMEA, wo nur 56 Prozent aller befragten Unternehmen Cloud-Services nutzen.

Investitionen in Cloud-Services tätigen 58 Prozent in E-Mail-Hosting-Dienste. Der mit 80 Prozent am häufigsten genutzte E-Mail-Hosting-Dienst ist Web-Hosting. Cloud-basierte Produktivitätslösungen werden von 51 Prozent eingesetzt.

Laut Umfrage soll in dieser Sparte in den nächsten sechs Monaten ein Zuwachs bei der Nutzung in den Bereichen Online-Backup, Recovery, Produktivitätslösung und Infrastruktur-Hosting verzeichnet werden.

Virtualisierung

Virtualisierungstechniken werden bereits von 74 Prozent eingesetzt. 90 Prozent der größeren Unternehmen verfügen momentan über eine virtuelle Infrastruktur, während nur 70 Prozent der Firmen mit 20 bis 99 Mitarbeitern und Unternehmen bis 19 Mitarbeiter nur 54 Prozent eine entsprechende Lösung implementiert haben. Neun Prozent der Befragten planen in den nächsten sechs Monaten auf Virtualisierungslösungen zurück zu greifen.

Die Umfrage von Spiceworks lässt allerdings deutlich erkennen, dass eher größere Unternehmen auf Virtualisierungs- und kleinere Unternehmen auf Cloud-Lösungen setzen. Betrachtet man Nordamerika und EMEA gesondert, so elässt sich erkennen, dass Nordamerika zwar im Cloud-Service-Bereich vor EMEA liegt, die EMEA-Region jedoch bei der Nutzung von virtuellen Umgebungen sich mit 79 Prozent vor Nordamerika (71 Prozent) befindet.

BYOD

Insgesamt unterstützen 68 Prozent der Unternehmen BYOD. Vor allem für kleinere Unternehmen ist das eine Option: 83 Prozent der Unternehmen mit weniger als 20 Angestellten setzen BYOD bereits ein. Bei den Firmen mit mehr als 500 Mitarbeitern sind es 61 Prozent.

Bei den Top 3 der unterstützten BYOD-Geräten liegt das Smartphone mit 60 Prozent an der Spitze. Gefolgt vom Tablet-PC, der von 51 Prozent der Unternehmen unterstützt wird. Das Schlusslicht der Top 3 bildet der Laptop, der nur mit 38 Prozent unterstützt wird. Insgesamt liegt die Akzeptanz von BYOD-Geräten in Nordamerika bei 69, in EMEA bei 65 Prozent.

(ID:42858292)