Datacore SANsymphony-V R8 im Test, Teil 1

Speichervirtualisierung für anspruchsvolle Umgebungen

29.03.2011 | Autor / Redakteur: Dr. Götz Güttich / Nico Litzel

Storage-Insider.de hat SANsymphony-V von Datacore getestet, eine leistungsfähige Softwareplattform zur Speichervirtualisierung.
Storage-Insider.de hat SANsymphony-V von Datacore getestet, eine leistungsfähige Softwareplattform zur Speichervirtualisierung.

Mit SANsymphony-V bietet Datacore eine leistungsfähige Softwareplattform zum Bereitstellen, Teilen, Migrieren, Replizieren, Erweitern, Umkonfigurieren und Upgraden von Speicher ohne Verzögerungen und Downtime. Storage-Insider.de hat sich angesehen, was die aktuelle Version der Lösung in der Praxis leistet.

SANsymphony-V R8 ist ein Speichervirtualisierungsprodukt, das beliebigen Hosts im Unternehmen schnell und einfach virtuellen Speicher zur Verfügung stellt. Die Lösung arbeitet mit Fibre-Channel- und iSCSI-Verbindungen und kann praktisch jede Art von Storage verwalten und virtualisieren.

Darüber hinaus lassen sich mit SANsymphony-V Speichersysteme spiegeln und über weite Strecken replizieren, Snapshots erstellen sowie eine Continuous Data Protection realisieren. Das Thin-Provisioning stellt ebenfalls kein Problem dar.

Generell lässt sich sagen, dass SANsymphony-V als eine Art „Speicherhypervisor“ arbeitet und im Storage-Bereich die gleiche Aufgabe erfüllt, wie VMware vSphere oder Microsoft Hyper-V bei der Virtualisierung von Serverhardware.

Datacore hat SANsymphony-V in der aktuellen Version 8 mit einem neuen Konfigurationsinterface ausgestattet, das Administratoren in die Lage versetzen soll, sämtliche Aufgaben des Storage-Managements schnell und einfach durchzuführen. In diesem Test werden wir die Software in unserem Testlabor installieren, Speicher auf iSCSI-Basis im Netz bereitstellen, eine Mirror-Konfiguration des Storage Servers einrichten, die Continuous Data Protection aktivieren und einen dritten Speicher-Server bereitstellen, auf den wir die Storage-Daten unserer Mirror-Server-Group replizieren.

Darüber hinaus werden wir den Replikationsweg auch umdrehen, sodass die Virtualisierungslösung die Daten von unserem dritten Server in die Mirror-Group einspielt. Zum Schluss gehen wir noch im Detail auf das neue Managementwerkzeug von SANsymphony-V und den Funktionsumfang des Produkts ein.

Die Testumgebung

Was die Hardwareanforderungen angeht, so verlangt SANsymphony-V einen Rechner mit zwei oder mehr CPU-Cores mit mindestens 2,0 Gigahertz Taktfrequenz, vier Gigabyte RAM, 20 Gigabyte freiem Festplattenplatz und einen Netzwerkport für Kommunikation und Management.

Dazu kommen noch zwei oder mehr weitere Netzwerkanschlüsse für iSCSI oder (beziehungsweise und) zwei oder mehr Host-Bus-Adapter für Fibre Channel.

Als Betriebssystem sollte Windows Server 2008 R2 mit dem .NET-Framework 3.5.1 Verwendung finden. Der Speicherserver lässt sich sowohl als physikalische Maschine als auch als virtuelles System betreiben.

Weiter mit: Getestet auf Windows-Server-2008-R2-Systemen

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