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Flexibles Lizenzierungs- und Berechtigungsmanagement Softwarelizenzierung für die elastische Cloud

| Autor / Redakteur: Richard Northing / Florian Karlstetter

Eines der interessantesten Merkmale der Cloud ist ihre Anpassungsfähigkeit. Cloud-Bereitstellungsmodelle – wie SaaS, PaaS und IaaS – ermöglichen es Unternehmen und Organisationen, ihre Kapazitäten in Wachstumsphasen leichter nach oben zu skalieren und kurzzeitige Belastungsspitzen abzufangen. Allerdings muss hierfür auch ein flexibles Lizenzmanagement verfügbar sein.

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Cloud Computing erfordert Umdenken beim Lizenzmanagement: Weg vom traditionellen Software Asset Management hin zu Enterprise License Optimization.
Cloud Computing erfordert Umdenken beim Lizenzmanagement: Weg vom traditionellen Software Asset Management hin zu Enterprise License Optimization.
(© Flexera Software)

Angesichts der weltweit unsicheren und instabilen Wirtschaftslage ist es aber genauso wichtig, bei nachlassender Konjunktur nicht in einem festen IT-Kostenkorsett gefangen zu sein. Derartige Risiken kann die Cloud ebenfalls abfangen. Doch auch in Wachstumsphasen ist das Anmieten von Ressourcen wirtschaftlich sinnvoller, als eigenes Kapital zu investieren.

Wer von der Elastizität der Cloud spricht, konzentriert sich meist auf die Infrastruktur: Computer, Storage und Netzwerke. Die Virtualisierung und Automatisierung der Infrastruktur ermöglicht Herstellern, Cloud-Service-Anbietern und unternehmensinternen IT-Organisationen gleichermaßen ein hohes Maß an Flexibilität für die Bewältigung von Nachfragefluktuationen und die konjunkturelle Berg- und Talfahrt.

„Die Infrastrukturbasis kaufen, den Spitzenbedarf über angemietete Ressourcen abdecken“ diese Kurzbeschreibung beginnt, sich allmählich zu einer Best Practice zu entwickeln. So senken IT-Organisationen die Kosten, indem sie bekannte Workloads intern mit eigenen Cloud-Architekturen unterstützen, während sie dynamische, weniger gut prognostizierbare Workloads in die Private oder Public Cloud auslagern.

Diskussionen über die Effizienz eines solchen Modells trüben sich schnell ein, wenn es um die Frage der Softwarelizenzierung geht. Denn nicht alle unabhängigen Softwarehäuser haben mit gleicher Schnelligkeit oder Methodik auf das Phänomen der elastischen Cloud reagiert. Einige Anbieter lassen sich die Elastizität mit einer starren Enterprise-Softwarelizenz bezahlen. Andere Anbieter rechnen nach Spitzenbelastung ab. Viele nehmen eine abwartende Haltung ein, obwohl die Umstellung auf die Cloud bereits im vollen Gange ist.

Keine dieser Reaktionen scheint für einen Markt sinnvoll zu sein, der bei jeder seiner technologischen Neuanschaffungen Anpassungsfähigkeit nicht als nette Option, sondern als unverzichtbares Merkmal voraussetzt. Anbieter, die die Forderung nach Elastizität nicht erfüllen können, verlieren ihre Kunden an Open-Source-Lösungen, an SaaS-Ressourcen, die möglicherweise einen geringeren Funktionsumfang aufweisen, aber wirtschaftlich attraktiver sind oder treiben sie in die Hände anderer Anbieter, die die neuen Regeln der Cloud-Gesellschaft verstehen.

Unabhängige Softwarehäuser müssen sich also grundlegende Fragen stellen, wie sie es mit der elastischen Cloud halten wollen.

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