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Unterbrechungsfrei über die Grenzen physischer Rechenzentren hinaus Software-definierte Verfügbarkeit mit Stratus Everrun Enterprise

| Redakteur: Ulrike Ostler

Stratus Technologies, Anbieter von hochverfügbarer Hardware und Software, die für erhöhte Ausfallsicherheit sorgt, erweitert mit „Everrun Enterprise 7.1“ die Grenzen physischer Rechenzentren: Die aktuelle Softwareversion soll eine kontinuierliche, ortsunabhängige Verfügbarkeit der Anwendungen sicherstellen – einfach und kostengünstig.

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Die Installation von Stratus Everrun erfolgt per Mausklick.
Die Installation von Stratus Everrun erfolgt per Mausklick.
(Bild: Stratus)

Everrun Enterprise stellt die Verfügbarkeit von Windows- und Linux-Anwendungen sicher, ohne dass an diesen Änderungen vorzunehmen sind oder während der Laufzeit Datenverluste auftreten. Die Software ist laut Hersteller, „mit zahlreichen Plattformen kompatibel, einfach zu installieren und mit zentralen Management-Tools ausgestattet, die einen umfassenden Blick auf alle IT-Komponenten erlauben“ – von der Hardware bis zu Software-Anwendungen.

Die Version 7.1. kommt mit drei neuen Modulen auf den Markt: „Splitsite“, „Selectable Availability“ und „Application Monitoring“.

  • Splitsite schützt Unternehmen vor einem physischen Standortausfall, indem es mittels synchroner Replikation sicherstellt, dass Anwendungen auch an geografisch weit verteilten Standorten durchgängig zur Verfügung stehen.
  • Mit Selectable Availability können Unternehmen zwischen zwei Verfügbarkeitsniveaus, die so genannte fehlertolerante Verfügbarkeit und Hochverfügbarkeit, wählen und erhalten so mehr Flexibilität, um ihren spezifischen Anforderungen an Schutz, Performance und Ausfallsicherheit gerecht zu werden. Application Monitoring bietet Verfügbarkeits- und Management-Funktionen für den gesamten Technologie-Stack und vereinfacht damit sowohl die Diagnose als auch die Behebung kritischer Ereignisse und Störungen.

Die Stratus-Software läuft auf allen standardmäßigen Intel-basierten x86-Servern ohne dass spezielle IT-Kenntnisse für die Einrichtung erforderlich sind. Im Gegensatz zu anderen Verfügbarkeitslösungen verhindere Everrun Enterprise Betriebsunterbrechungen effizient, statt lediglich deren Folgen zu beheben, so der Hersteller.

Zu den Bestandteilen der Software gehören:

  • Availability Engine – Das Herzstück von Everrun Enterprise sorgt durch die identische Ausführung zweier virtuellen Maschinen (VM) für eine Always-On-Verfügbarkeit ohne Datenverluste oder Neustart der virtuellen Maschinen. Dabei können Unternehmen für jede VM zwischen fehlertoleranter Verfügbarkeit und Hochverfügbarkeit wählen.
  • Cross Campus – Stellt die notwendige Anwendungsfehlertoleranz an geografisch verteilten Standorten bereit.
  • Disaster Recovery – Verringert den geschäftlichen Schaden von Systemausfällen durch die asynchrone Replikation zwischen Standorten über WAN-Verbindungen.
  • One View Console – Ermöglicht die Erstellung, Zuweisung, Implementierung, Überwachung und Verwaltung von everRun-Instanzen und VMs von einer zentralen Stelle aus.

Disaster Recovery und Application Monitoring sind kostenpflichtige Zusatzmodule und erst in Kürze erhältlich.

  • Watchdog and Alerting Service – Überwacht konstant die Systeme und verschickt bei einem Fehler automatisch eine entsprechende Benachrichtigung.
  • Application Monitoring – Verkürzt die Ausfallzeit und vereinfacht, beschleunigt und optimiert die Performance durch einen 360-Grad-Blick auf die IT-Umgebungen und automatische Diagnosefunktionen.

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