Fujitsu Primeflex

Software-Defined Data Center auf die Schnelle

| Autor: Klaus Länger

Primeflex für VMware Cloud Foundation ist ein Software-Defined Data Center für IaaS oder VDI, das binnen weniger Stunden betriebsbereit sein soll. Das hyperkonvergente System setzt sich aus Fujitsu-Servern, Brocade-Switches und VMWare-SSDC-Software zusammen.
Primeflex für VMware Cloud Foundation ist ein Software-Defined Data Center für IaaS oder VDI, das binnen weniger Stunden betriebsbereit sein soll. Das hyperkonvergente System setzt sich aus Fujitsu-Servern, Brocade-Switches und VMWare-SSDC-Software zusammen. (Bild: Fujitsu)

Mit „Primeflex für VMware Cloud Foundation“ sollen die Kunden ein Software-Defined Datacenter (SDDC) erhalten, das sich in wenigen Stunden in Betrieb nehmen lässt. Das System kombiniert einen Primergy-Rack-Server von Fujitsu mit „Brocade-VDX“-Switches und Cloud-Software von VMware.

Die jüngste Ergänzung für Fujitsus Portfolio an hyperkonvergenten Produkten ist der Primeflex für VMware Cloud Foundation. Primeflex steht bei Fujitsu für vordefinierte, integrierte und getestete Systeme, die Server, Storage, Netzwerkkonnektivität und Software kombinieren und daher schnell produktiv einsetzbar sind.

Das neue System kombiniert einen leistungsstarken Rack-Server der Primergy-Baureihe mit VDX-Switches von Brocade und der VMware-Software zu einem Software-Defined Datacenter (SDDC) für Einsatzbereiche wie Infrastructure as a Service- oder Virtual-Desktop-Anwendungen. Die „Cloud Foundation“ von VMware ist eine SDDC-Plattform, die mit „vSphere“, „virtual SAN“ und „NSX“ in Compute-, Storage- und Netzwerk-Virtualisierung in einem nativ integrierten Stack vereint.

Das Primeflex-System kann durch die enge Integration mit dem „VMware SDDC Manager“ schnell aufgesetzt und einfach verwaltet werden. Er ermöglicht ein automatisiertes Lebenszyklus-Management, das Deployment, Konfiguration und Wartung umfasst. Hardware-Management-Dienste werden ebenfalls in die Struktur des SDDC-Managers eingebunden.

Laut Uwe Neumeier, Vice President und Head of Data Center, EMEIA Product Business bei Fujitsu, ermöglicht Primeflex für „VMware Cloud Foundation“ das „schnellstmögliche Deployment einer komplett Software-definierten Data-Center-Infrastuktur. Diese Infrastruktur kann on Premise oder in einer Hybrid-Cloud-Umgebung ausgerollt werden.”

Hohe Skalierbarkeit

Die Minimalkonfiguration des Software-Defined Datacenter umfasst acht Server. Es kann auf bis zu 192 Server und 1,8 Petabyte an Storage skaliert werden. Das bietet Raum für bis zu 9.600 virtuelle Maschinen. Als Server-Hardware kommt „Primergy RX2530 M2“ zum Einsatz, ein Dual-Socket-Rack-Server für „Intel-Xeon“-Prozessoren der „E5-2600-v4“-Serie mit bis zu 22 Kernen. Das Gehäuse bietet Platz für maximal zehn 2,5-Zoll-Laufwerke.

Von Brocade kommen die VDX-6940-Swiches für die Inter-Rack-Konnektivität und der VDX 6740 für die Einbindung in die existierende Data-Center-Infrastruktur. Optionale Software-Komponenten, die auf der VMware Cloud Foundation aufsetzen können, sind die „VMware Horizon“-Suite für die Desktop-Virtualisierung sowie die „vRealize“-Suite von VMware als Verwaltungsplattform für die Hybrid-Cloud.

Primeflex-Systeme mit VMware Cloud Foundation können ab sofort geordert werden, die Auslieferung soll Ende Januar 2017 beginnen. Preisangaben für das System macht Fujitsu nicht.

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