SOA-Produkt-Suite wird agil

Software AG bringt Webmethods als DevOps Edition

| Redakteur: Ulrike Ostler

Mit dem Fortschreiten der digitalen Transformation müssen Unternehmen schnell auf verändertes Kundenverhalten reagieren und ihr Angebot und ihre Prozesse entsprechend anpassen können. Das erfordert eine Verkürzung der Entwicklungszyklen von IT-Applikationen.
Mit dem Fortschreiten der digitalen Transformation müssen Unternehmen schnell auf verändertes Kundenverhalten reagieren und ihr Angebot und ihre Prozesse entsprechend anpassen können. Das erfordert eine Verkürzung der Entwicklungszyklen von IT-Applikationen. (Bild: Software AG)

So entwickelt man Software heute: kontinuierlich, getestet, integriert und mit einer nahezu bei Null liegenden Fehlerrate bei Auslieferung. Nun bietet die Software AG ihre Produkt-Suite für Service-orientierte Architekturen (SOA) „Webmethods“ als DevOps-Edition für die iterative Programmierung und Anwendungsentwicklung an.

DevOps ermöglicht Entwicklern, Apps in kürzerer Zeit zu programmieren und bereitzustellen. Das Produkt der Software AG bietet zudem eine Funktion zur Simulation von Netzwerk-Connectivity sowie den Remote-Zugriff auf „Eclipse/Designer“ einschließlich aller Plug-ins.

Auf der operationalen Seite senkt das Produkt den Zeitaufwand für das Recovery und unterstützt eine enge Zusammenarbeit zwischen den Entwicklungsabteilungen und IT-Operations. Dank Webmethods DevOps Edition können Entwickler neue Produktfunktionen schneller ausliefern und Fehler gemeinsam mit ihren Ansprechpartnern im Bereich IT-Operations schneller lösen. Das wirkt sich positiv aus auf Produktlebenszyklus und Wettbewerbsfähigkeit des Unternehmens und beschleunigt die Reaktionszeit auf Kundenanforderungen.

Dr. Wolfram Jost, CTO, Software AG, führte aus: „Schneller als mit unserer Digital Business Platform kann man neue Geschäftsmodelle nicht umsetzen. Eine kontinuierliche Implementierung neuer Modelle erfordert, dass Entwickler die Schnittstellen zwischen den unterschiedlichen Systemen zügig anpassen können.“

Brücken bauen

Hinter Webmethods DevOps Edition stecke die Idee, den Bereichen Entwicklung und IT-Operations Werkzeuge für Kommunikation, Zusammenarbeit und Integration an die Hand zu geben, die häufige Iterationen und Änderungen unterstützen. Das Produkt überbrücke die Kluft zwischen diesen beiden Gruppen, so dass Unternehmen neue Funktionen schnell auf den Markt bringen, ihren IT-Betrieb stabilisieren und sich darauf konzentrieren könnten, den Nutzen ihrer Apps zu verbessern, anstatt sich mit Fehlerbeseitigung und Wartung zu beschäftigen.

Das Highlight der DevOps-Edition sind die Funktionen für „unplugged“ und automatisierte Tests. Das heißt: Entwickler können Apps und neue Funktionen programmieren, ohne mit einem Netzwerk oder einem Server verbunden zu sein. Sie können außerdem über ihre lokalen Systeme auf Eclipse/Designer zugreifen und damit arbeiten; alle entsprechenden Plug-ins sind dabei dauerhaft verfügbar. So ist sichergestellt, dass Programmergänzungen, -änderungen und -Add-ons getestet und für den Upload vorbereitet werden können, sobald der Entwickler wieder online ist.

Jost erläutert: „Traditionell haben Entwickler monolithische Anwendungen für ihre Kunden entwickelt. Heute jedoch sind kleine, bewegliche Teams bestehend aus Entwicklungs- und IT-Operations-Spezialisten gefragt, die individuelle Anwendungen erstellen. Der Erfolg von DevOps liegt in der Aufteilung in einzelne Module.“

Das Geheimnis ist die Modularität

Diesen modularen Ansatz könnten die DevOps-Teams auf jede neue Applikation des Unternehmens anwenden, und sie hätten ein klares Konzept, wie sie mit diesem modularen Ansatz vorhandene monolithische Anwendungen aufbrechen können. Das ermögliche eine Verbesserung der Customer-Experience durch neue Releases oder Updates, die in dem Tempo bereitgestellt werden könnten, das Kunden forderten und erwarteten.

Remote-Testing wird in Webmethods durch ein Feature unterstützt, das – ohne mit einem Netzwerk verbunden zu sein – die Funktionen von Services simuliert, die typischerweise auf externe Netzwerkfunktionen zurückgreifen. Falls ein Test-Case einen Service erkennt, der simuliert wird, führt er diesen zu Testzwecken aus.

Hinweis der Redaktion:

Die Software AG ist nominiert für den IT-Award von DataCenter-Insider im Bereich c: „Virtualisierungsmanagement & Middleware“. In dieser Kategorie (bisher) außerdem zu Leserwahl stehen: IBM, Citrix, CentOS, Red Hat, Docker, Mesosphere, Suse, VMware und Microsoft. Sie stimmen per Klick ab, wer den Award gewinnen soll.

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