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IBM SmartCloud Enterprise+ für ITIL-konforme Services bleibt SoftLayer ersetzt SmartCloud Enterprise

| Autor / Redakteur: Dirk Srocke / Florian Karlstetter

IBM strafft das Cloud-Portfolio: “Public Cloud”-Angebote laufen künftig auf der SoftLayer-Plattform, die SmartCloud Enterprise wird eingestellt. Nach ITIL gemanagete Dienste gibt es weiterhin über die SmartCloud Enterprise+.

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"Public Cloud"-Angebote sollen nur noch per SoftLayer-Infrastruktur angeboten werden.
"Public Cloud"-Angebote sollen nur noch per SoftLayer-Infrastruktur angeboten werden.
(Bild: SoftLayer)

IBM will für mehr Transparenz im eigenen Angebot sorgen und stellt darum die SmartCloud Enterprise zum 31. Januar 2014 ein. Kunden sollen stattdessen die Plattform des kürzlich übernommenen Anbieters SoftLayer nutzen. Bestandskunden wolle man bei der Migration unterstützen.

Die "Public Cloud"-Anwendungen laufen damit in einem von weltweit 13 Rechenzentren; als europäischen Standort nennt der Anbieter Amsterdam. IBM offeriert die Infrastruktur nicht nur Unternehmen aller Größen, sondern auch Geschäftspartnern; die könnten damit SaaS-Dienste anbieten.

Kunden entscheiden selbst, welches Rechenzentrum genutzt werden soll. Mit SoftLayer-Technologie lassen sich dedizierte Server, Private Clouds und Public Clouds laut IBM auch leicht und schnell in einem privaten Netzwerk auf Basis offener Standards zu hybriden Clouds kombinieren.

Nach ITIL gemanagete Cloud Services sollen auch weiterhin über die IBM SmartCloud Enterprise+ angeboten werden. Das Produkt richtet sich vorrangig an Kunden mit unternehmenskritischen klassischen Anwendungen, Service Level Agreements (SLA) auf VM-Ebene und hohen Betriebsanforderungen. Ein möglicher Standort ist das IBM Cloud Center in Ehningen bei Stuttgart.

Bereits kürzlich hatte IBM angekündigt, SaaS-Anwendungen verstärkt auf auf der Technologie des im Juni übernommenen Cloud-Anbieters SoftLayer laufen zu lassen.

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