Business Intelligence und Social Media sind jetzt befreundet

Social BI: Von Datenbergen, Echtzeit und der „objektiven“ Wahrheit

| Autor / Redakteur: Katharina Streater * / Florian Karlstetter

BI-Analysen jetzt auch für Social Media-Kanäle (im Bild: Dashboard-Ansicht von ActuateOne).
BI-Analysen jetzt auch für Social Media-Kanäle (im Bild: Dashboard-Ansicht von ActuateOne).

Social BI ist das Zusammenspiel zwischen Social Media und Business Intelligence sowohl auf der Anwendererlebnis-Ebene, als auch auf der Big Data-Ebene. Was im Marketing-Bereich schon praktisch angewandt wird, steckt in anderen Unternehmensbereichen oftmals noch in den Kinderschuhen.

Jeder, der in einem Unternehmen arbeitet, weiß, wie viele Daten allein auf einem einzigen Arbeits-PC jeden Tag hin und hergeschoben werden. Der tägliche E-Mail- und Dokumentenverkehr, aber vor allem das Internet tragen dazu bei, dass die Datenmenge, die Unternehmen bewältigen müssen, rasant wächst. Getrieben wird dies unter anderem durch unternehmensspezifische Social Media-Aktivitäten, die auf den Dialog mit Kunden und anderen Zielgruppen abzielen. Diese Entwicklung führt nicht nur traditionelle Storage-Konzepte an ihre Grenzen, sondern trägt auch dazu bei, den Umgang mit Daten zu verändern. Unternehmen stehen hier vor der Wahl: entweder versuchen sie, die Datenflut so gut es geht einzudämmen und den Zugriff für Anwender zu begrenzen. Oder sie setzen alles daran, die gesammelten Datenbestände im Sinne des Unternehmens bestmöglich auszuschöpfen.

Der kreative Einsatz von sozialen Medien seitens des Marketings, die steigenden Anforderungen der Internetnutzer und das wachsende Datenvolumen führen zu einem neu geformten Zusammenspiel zwischen Business Intelligence (BI) und Social Media, das die Nutzung von Unternehmenssoftware verändert. Nur: woraus besteht dieses Zusammenspiel, das sogenannte „Social BI“? Welche Möglichkeiten, welche Herausforderungen bringt es mit sich?

Was ist Social BI?

Social BI ist das Zusammenspiel zwischen Social Media und BI sowohl auf der Anwendererlebnis-Ebene, als auch auf der Big Data-Ebene. Was im Marketing-Bereich schon praktisch angewandt wird, steckt in anderen Unternehmensbereichen oftmals noch in den Kinderschuhen. Die Möglichkeiten von „Social BI“ sind dabei vielfältig und variieren je nach Anwendergruppe.

Marketing-Mitarbeiter können zum Beispiel mithilfe von „Social BI“ ihre Social Media-Kampagnen verfolgen und analysieren. Zudem können sie mithilfe von Business Intelligence ihr Anzeigenbudget und Nutzerdemografien im Auge behalten oder den Einfluss des „Gefällt mir“-Buttons auf Marke und Kampagne analysieren. Geschäftsentscheider können Social BI hingegen nutzen, um sich mithilfe diverser Online-Metriken wie Community-Größe oder Anzahl der Personen, die über das Unternehmen twittern, mit Wettbewerbern zu vergleichen und darauf aufbauend ihre Kundenbindungstaktiken optimieren.

weiter mit: Auswirkungen auf Datenqualität und "objektive Wahrheit" in Echtzeit

Inhalt des Artikels:

Was meinen Sie zu diesem Thema?

Schreiben Sie uns hier Ihre Meinung ...
(nicht registrierter User)

Zur Wahrung unserer Interessen speichern wir zusätzlich zu den o.g. Informationen die IP-Adresse. Dies dient ausschließlich dem Zweck, dass Sie als Urheber des Kommentars identifiziert werden können. Rechtliche Grundlage ist die Wahrung berechtigter Interessen gem. Art 6 Abs 1 lit. f) DSGVO.
Kommentar abschicken
copyright

Dieser Beitrag ist urheberrechtlich geschützt. Sie wollen ihn für Ihre Zwecke verwenden? Kontaktieren Sie uns über: support.vogel.de/ (ID: 30918570 / Anwendungen)