Checkliste für die richtige Netzwerk-Sehhilfe

So wählen Sie die richtige Monitoring-Lösung aus

19.05.2010 | Autor / Redakteur: Thomas Timmermann / Andreas Donner

Bei der Wahl der richtigen Monitoring-Lösung spielt auch die Benutzeroberfläche eine entscheidende Rolle.
Bei der Wahl der richtigen Monitoring-Lösung spielt auch die Benutzeroberfläche eine entscheidende Rolle.

Ob laufende Qualitätssicherung oder langfristige Optimierung – Netzwerk-Monitoring unterstützt und entlastet IT-Verantwortliche, indem es den detaillierten Blick auf das Netzwerk ermöglicht. Doch nicht jede dieser „Sehhilfen“ ist gleichermaßen geeignet.

Dass die Auswahl des individuell besten Monitoring-Werkzeugs gar nicht so einfach ist, kann nachvollziehen, wer sich schon einmal mit dem Monitoring-Markt befasst hat. Da tummeln sich Enterprise-Lösungen mit Lizenzkosten im sechsstelligen Bereich neben Open Source Tools und hochspezialisierten Appliance-Lösungen. Viel Zeit muss daher meist bereits in die Ermittlung der individuell geeigneten Lösungen investiert werden. Eine kleine Marktübersicht und eine „Checkliste“ kann die Evaluation einer geeigneten Lösung entscheidend vereinfachen.

Kassengestell oder Designermodell?

Open-Source-Lösungen sind auch in diesem Umfeld eine oft vermeintlich kostengünstige Variante. Prominentere Beispiele sind Nagios, Cacti oder MRTG. Bei freiem Zugriff auf den Source Code kann der Administrator hier selbst tätig werden und die Lösung individuell anpassen. Dabei werden oft auch eigene Module entwickelt – alles ohne Lizenzkosten.

Stellt sich nur die Frage, ob sich dieser Aufwand wirklich lohnt. Ganz schnell können nämlich die Anpassung und der Betrieb jeglichen Rahmen sprengen, während eine Beschränkung auf die vorhandenen Basisfunktionen oft den Anforderungen nicht genügt.

„Kleine“ Monitoring Tools

Als Alternative für kleine Netzwerke bieten sich „kleinere“ kommerzielle Tools an. Solange es um reine Verfügbarkeitsüberwachung mittels Ping oder SNMP-basiertes Traffic-Monitoring geht, kann der Verantwortliche für wenig Geld einfache und schnelle Werkzeuge finden.

Bei steigenden Anforderungen an das Monitoring erfordern diese dann den Einsatz von zusätzlichen Tools oder die Migration auf eine umfassendere Lösung. Dies ist mit erneuten Kosten und mehr Administrationsaufwand verbunden.

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