Schritt für Schritt: Die Netzwerkanbindung einer vSphere Cloud

So verknüpfen Sie eine Private-Cloud-Infrastruktur mit dem Netzwerk

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Die Verwaltung des vSphere Netzwerkinterfaces

Zur Verwaltung einer vSpherePrivate Cloud stellt VMware den vCloud Director bereit. Der vCloud Director greift zur Verwaltung auf den vCenter Server zu. Der vCloud Director fasst die vorhandenen IT-Ressourcen in Pools zusammen.

Die Ressourcen für eine Private Cloud sind die Provider vDCs (virtual Data Center). Das virtual Data Center wiederum stützt sich auf die vSphere-Infrastruktur mit den ESX/ESXi-Servern. Die Kommunikation mit weiteren Diensten innerhalb des virtuellen Data Center der Cloud erfolgt durch einen internen Netzwerkpool.

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In diesem Netzwerkpool bündelt der vCloud Director alle vorhandenen Netzwerke-Interfaces und deren Konfigurationen. Zur Verwaltung einer privaten Cloud stellt der vCloud Director acht Assistenten (Guided Tasks) bereit. Die ersten zwei Schritte beschäftigen sich mit der Anbindung an das vCenter („Attach another vCenter“) und dem Aufbau einer Provider DC („Create another Provider DC“). Die Definition des Netzwerks erfolgt in den Schritten drei ("Create another Network“) und vier („Create another Network Pool”). Im 7. Schritt erfolgt die Verknüpfung des Netzwerk mit der Organisation („Add another Network to an Organization”).

Das Netzwerk für die Cloud

Die grundlegende Konfiguration eines vSphere-Netzwerks erfolgt im 3. Schritt unter dem Eintrag „Create another Network“. Durch ein externes Netzwerk erhält das virtuelle Datacenter und dessen Anwendungen den Zugang zur Infrastruktur außerhalb des virtual Data Center. Die Kommunikation mit weiteren Diensten innerhalb des virtuellen Data Center der Cloud erfolgt durch einen Netzwerkpool. Der vCloud Director unterstützt dabei drei Varianten an Netzwerkpools:

  • VLAN-backed: Der VLAN-basierte Pool setzt auf der Definition eines VLANs auf
  • VCD network isolation-backed: Diese Pools trennen den Netzwerkverkehr der Hosts automatisch
  • vSphere port group-backed: Diese Netzwerkpools basieren auf der vSphere Port-Gruppe; diese muss vorher eingerichtet werden.

Bei der Auswahl des VLAN-backed Network Pools sind im nächsten Schritt die Konfigurationsangaben für den VLAN-Pool zu bestimmen. Dazu muss der Administrator eine VLAN IP-Range festlegen. Die Definition eines VCD network Isolation-backed Pool ist jenem des VLAN-backed Pools ähnlich. Dazu ist die Anzahl der Netzwerke und eine VLAN ID festzulegen.

Im unteren Bereich der Erfassungsmaske für den Isolation-backed Pool ist das vCenter anzugeben, das zu Verwaltung herangezogen wird. Ferner finden sich hier die Angaben zum virtual Data Center. Damit ist die Definition des Netzwerks und des Pools abgeschlossen.

Im 7. Schritt ist das Netzwerk zu bestimmen, über das die Anwender der vorher erzeugten Organisationseinheit den Cloud-Dienst ansprechen sollen. Für den Großteil der Anwendung sollte die „Typical“ Konfiguration ausreichend sein. Werden aber spezielle Einstellungen benötigt, so muss die Option „Advanced“ gewählt werden.

Konfigurations-Abschluss

In der Mitte des Konfigurationsdialoges blendet der vCloudDirector ein grafisches Schaubild des konfigurierten Netzwerks ein. Zu den weiteren Konfigurationen des Netzwerks gehören die Angaben zu den verwendeten IP-Adressen. Unter „Internal IP Settings“ finden sich die intern verwendeten Adressen. Das Pendant dazu stellen die „External IP Settings“ dar, die später im Dialog abgefragt werden.

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