Hochverfügbarkeit von vSphere-Umgebungen

So beugen Anwender Ausfällen von virtuellen Systemen vor

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460 virtuelle Maschinen müssen laufen

Hörsaal für Anatomie der Medizinischen Fakultät der Universität Leipzig (Bild: Uwe Gille/Wikipedia)
Hörsaal für Anatomie der Medizinischen Fakultät der Universität Leipzig (Bild: Uwe Gille/Wikipedia)
In der Summe umfasst die virtuelle Struktur 460 virtuelle Maschinen verteilt über zwei Rechenzentren. Ein Host trägt dabei die Last von durchschnittlich 40 virtuellen Maschinen, im Maximum sind es 100 virtuelle Maschinen für einen Server-Hardware.

SRM verwaltet dabei die Recovery-Prozesse und ermöglicht eine Zusammenfassung der Teilschritte geplanter Failover-Maßnahmen in Recovery-Plänen. Dies passiert weitgehen automatisch.

Durch die Implementierung des SRM wurden damit die ersten Schritte in Richtung einer zentralisierten Umschaltlösung erfolgreich implementiert. Im weiteren Ausbau plant das IT-Team der Uni Leipzig die Automatisierung weiter zu erhöhen und die teilweise noch manuellen Prozesse zu vereinfachen. Dafür dient auch die Teilnahme am Beta-Programm für das nächste Major-Release des SRM.

Vereinfachen der Verwaltung bei Unisys

Gute Erfahrungen mit der Absicherung der Data Center durch den SRM hat auch Unisys gemacht. Der Dienstleister unterstützt bei der Migration und dem Betrieb von Rechenzentren und virtuellen Strukturen. Eingesetzt werden die vSphere-Systeme vor allem zur Virtualisierung von SAP-Implementierungen.

Der Grund für den Einsatz des SRM war auch für Unisys die Gewährleistung der Hochverfügbarkeit. Hierbei vereinfacht der SRM die gesamte Verwaltung. Ohne den Einsatz des Tools müsste man nach den Worten von Joachim Weide, Leiter Datacenter Transformation SAP & Advisory Services bei Unisys, oftmals auf teuer zu bezahlende Spezialisten zurückgreifen. Die Absicherung der Systeme gegen Ausfall vereinfacht sich daher durch den SRM.

Nicht alle Sicherheitsbelange sind abgedeckt

SRM übernimmt allerdings keine Sicherungsfunktionen wie sie beispielsweise durch Hochverfügbarkeitsprodukte, Cluster- oder Failover-Tools bestehen. Abgrenzen muss man den SRM auch von den VMware-eigenen Techniken von vMotion.

Dieses Tool kümmert sich um die Übertragung einer virtuellen Maschine auf einen anderen Host. Die Grundlage dazu stellt das DRS (Distributed Resource Scheduling) dar.

Auch kümmert sich der SRM nicht um die eigentliche Duplizierung der virtuellen Maschinen an den zweiten Standort. Hierzu setzten die Unternehmen oftmals auf eine Storage-basiert Replikation oder vergleichbare Produkte.

weiter mit: Replikation der virtuellen Maschinen beim RZRS

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