Hochverfügbarkeit von vSphere-Umgebungen

So beugen Anwender Ausfällen von virtuellen Systemen vor

| Autor / Redakteur: Johann Baumeister / Ulrike Ostler

Das Rechenzentrum Stuttgart RZRS nutzt das VMware-Tool SRM sowie Software von Mysoft IT. (Bild: RZRS)
Das Rechenzentrum Stuttgart RZRS nutzt das VMware-Tool SRM sowie Software von Mysoft IT. (Bild: RZRS)

„vSphere“-Anwender setzen zur Absicherung ihren virtuellen Systeme am liebsten auf „Site Recovery Manager“ und die Sicherung der virtuellen Maschinen. Drei Organisationen teilen hier ihre Erfahrungen mit.

Zur Absicherung von vSphere-Strukturen bietet VMware mehrere Möglichkeiten an. Eine zentrale Rolle dabei spielt der Site Recovery Manager (SRM).

Das Tool hilft, den Wiederanlauf eines Rechenzentrums samt seiner Server-Systeme und der darauf befindlichen Dienste zu vereinfachen und beschleunigen. Hierzu integriert der Site Recovery Manager Arbeitsabläufe, Skripts und vorbereitete Hilfen.

Der Einsatzzweck des SRM orientiert sich in erster Linie an der Absicherung durch eine zweite Site, also ein zweites Rechenzentrum, das vom ersten physisch getrennt ist. VMware spricht in dem Zusammenhang von einer „local site“ und einer Partner-Site.

Weitere Komponenten aus dem VMware-Portfolio zur Absicherung der Systeme sind die Techniken zur Cluster-Bildung und Failover. Dazu zählen unter anderem „vMotion“ und „Storage vMotion“. Durch vMotion erfolgt die Lastverteilung. Storage vMotion sorgt dabei, dass die Dateisysteme umgeschaltet werden.

Absicherung durch SRM in der Uni-Klinik Leipzig

Das Universitätsklinikum Leipzig zählt zu den frühen Anwendern von vSphere. Für Daniel Pfuhl, Abteilungsleiter System-Management der Klinik, „war die Server-Virtualisierung die Basistechnologie, auf die sich die gesamte Redundanzkonzeption stützt”.

Im Einsatz sind unter anderem VMware vSphere, „ESX Server 4.1“, das „VMware vCenter 4.1“ zur Verwaltung der System und der Site Recovery Manager, Version 4.1., zur Absicherung des Rechenzentrums gegen den Ausfall. Die SAN-Storage-Hardware wird durch zwei Speichersysteme gebildet. Die SAN-Kapazität umfasst zirca 200 Terabyte Nettodaten in verschiedenen Performance-Klassen.

Diese sind teilweise gespiegelt. Dazu setzt man auf „EMC Mirror View“. Die Speicheranbindung wird durch SAN Switches von Brocade realisiert. Als Host zur Virtualisierung verwendet die Universität Fujitsu Server – „RX300 S5“ mit zwei Dualcore CPUs und 32 Gigabyte RAM und „RX600 S4“ mit vier „Hexacore“-CPUs und 114Gigabyte RAM.

weiter mit: 460 virtuelle Maschinen müssen laufen

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