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Citrix Channel Index Smartphones und Tablets treiben Nachfrage nach Desktop-Virtualisierung

| Autor / Redakteur: IT-BUSINESS / Michael Hase / Michael Hase

Die wachsende Zahl mobiler Endgeräte erhöht die Bereitschaft von Unternehmen, Lösungen zur Desktop-Virtualisierung einzuführen. Davon sind 90 Prozent der für den Citrix Channel Index befragten Partner überzeugt. Deren Kunden gehen das Thema zunehmend strategisch an.

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Carsten Thomsen, EMEA-Manager bei Citrix, bezeichnet virtuelle Desktops als „perfekte” Technologie für den Channel.
Carsten Thomsen, EMEA-Manager bei Citrix, bezeichnet virtuelle Desktops als „perfekte” Technologie für den Channel.

IT-Abteilungen sehen inzwischen einer Flut von Smartphones und Tablets entgegen, die Angestellte bei ihrer Arbeit benutzen. Dadurch stellen sich neue Anforderungen an die Bereitstellung von Applikationen sowie an das Geräte- und Security-Management. Die große Mehrheit der Partner von Citrix ist davon überzeugt, dass dieser Trend die Bereitschaft der Unternehmen erhöht, sich aktiv mit Desktop-Virtualisierung zu befassen.

Die Einschätzung geht aus dem aktuellen Citrix Channel Index hervor, einer Partner-Befragung, die der Software-Hersteller jährlich vornimmt. Demnach sagen fast 90 Prozent der Citrix-Partner, dass mobile Endgeräte die Nachfrage nach Lösungen zur Desktop-Virtualisierung treiben. 41 Prozent der Befragten rechnen sogar mit einem „beträchtlichen“ Schub durch Smartphones und Tablets.

Für den Citrix Channel Index hat der Hersteller mehr als 20 Prozent seiner Partner in EMEA befragt. In der Region arbeitet Citrix mit rund 4.200 Value Added Resellern und Systemintegratoren zusammen.

Virtuelle Desktops werden zur strategischen Investition

Eine wesentliche Erkenntnis der Befragung lautet, dass Unternehmen ihre Investitionen in Desktop-Virtualisierung zunehmend als strategisch betrachten. Damit weichen die Ergebnisse signifikant von der vorherigen Befragung ab, wie Carsten Thomsen, Vice President Channels EMEA bei Citrix, im Gespräch mit IT-BUSINESS berichtet. Vor einem Jahr sei Desktop-Virtualisierung nach Einschätzung der Partner noch viel taktischer angegangen worden. „Damals sahen Unternehmen darin einen bequemen Weg, Windows 7 einzuführen.“

Für den Hauptnutzen von Desktop-Virtualisierung halten derzeit fast 70 Prozent der Studienteilnehmer die Möglichkeit, Desktops an jedem Ort und auf jedem beliebigen Gerät bereitzustellen. Mehr Datensicherheit und bessere Zugangskontrolle wird mit 58 Prozent am zweithäufigsten genannt. Knapp dahinter rangieren die niedrigeren Gesamtkosten für die Desktop-Infrastruktur, die 57 Prozent der Befragten nennen.

Vor einem Jahr wurden vor allem die schnelle Bereitstellung von Desktops und deren einfache Migration als Hauptnutzen gesehen. Die Möglichkeit, Desktops überall und auf jedem Gerät bereitzustellen, kam damals nach der Anzahl der Nennungen auf Rang drei.

Lesen Sie mehr darüber, worauf es Unternehmen bei der Einführung von Desktop-Virtualisierung ankommt.

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