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Cloud-freundliche PDUs von Geist Smart PDU-APIs sind gut für DevOps

| Autor / Redakteur: Dipl. -Ing. Thomas Drilling / Ulrike Ostler

Der US-Hersteller Geist, Anbieter von Rechenzentrums-Zubehör, hat eine „R“-Serie seiner „Smart“ PDUs vorgestellt. Sie besitzt jetzt eine Standard-konforme und sichere Web-Services-Schnittstelle.

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Geist-PDUs bekommen nun RESTful APIs.
Geist-PDUs bekommen nun RESTful APIs.
(Bild: Geist Global)

PDUs (Power Distribution Unit) im Rechenzentrum sind schon lange keine simplen remote schaltbaren Steckdosenleisten mehr. Smart PDUs ermöglichen eine zuverlässige Stromversorgung für Racks im einem Server-Raum oder im Rechenzentrum, in dem sich die Eingangsströme an den Power-Leisten über ein Web-Interface einstellen und komfortabel aus der Ferne über eine IP-Verbindung überwachen lassen.

Dank RESTful Web API kommt die R-Serie von Geist Global mit einem JSON-basierten (JavaScript Object Notation) modernen AJAX-Interface, das sämtliche Verwaltungs- und Überwachungsfunktionen besonders komfortabel erschließt, einschließlich Active Directory-Integration. Die Kommunikation mit der PDU kann wahlweise via SSH oder IPv6 erfolgen.

Das verleiht den PDUs nach Ansicht von Geist quasi DevOps-Fähigkeiten, was das Unternehmen darüber hinaus an den Automatisierungsfunktionen, den Enterprise-Funktionen, wie der Active Directory Integration, dem IPv6-Support, sowie den verbesserten Logging-, Monitoring- und Reporting-Funktionen festmacht.

DevOps und Hot Swaps

Laut Brad Wilson, Vizepräsident der Geist Data Centre Solutions Group, benötigen RZ-Betreiber ein zuverlässiges Alarm- und Reporting-System, um komfortabel Schwellwerte, etwa für den Stromverbrauch überwachen oder eine redundante Stromkreise realisieren zu können. Das sei nun Dank der Fähigkeit, wahlweise auf Port-Ebene, band und out-of-band verwaltet werden zu können, besonders komfortabel.

So lassen sich beispielsweise komplette Neustarts zuverlässig aus der Ferne vornehmen, wobei das Abschalten und Wiederhochfahren einzelner Power-Outlets, oder der daran angeschlossenen Hardware mit Hilfe definierbare Outlet-Gruppen erfolgen kann. Um Störungen durch Lastspitzen beim Hochfahren der einzelnen Hardware-Devices zu vermeiden, erfolgt das automatisch sequenziell.

Alle intelligenten Steckerleisten von Geist, auch die kleineren PDUs, sind dazu erweiterbar, zum Beispiel mit dem einsteckbaren Monitoring-Modul. Im Web-Interface lässt sich der Stromverbrauch dann an jedem einzelnen Power-Outlet erfassen/überwachen und protokollieren, wobei der Admin komfortabel Schwellwerte für die Eingangströme festlegen kann. Werden dieser überschritten, ergeht automatisch eine Warnmeldung per SNMP oder E-Mail an einen Systembetreuer.

Immer am Stromnetz

Ergänzend zur Überwachung der Stromversorgung bieten Geist-PDUs ab der Reihe „Monitored“ auch Anschlüsse für Temperatur- und Luftfeuchtigkeitssensoren, mit denen sich die komplette Rack-Umgebung überwachen lässt. Auch diese Sensoren lassen sich im Web-Interface kontrollieren.

Geist PDUs sind modular erweiterbar.
Geist PDUs sind modular erweiterbar.
(Bild: Giest Global)

Alle Geist-PDUs sind nicht nur Upgrade-fähig, sondern auch Hot-Swap-fähig, das Heißt: „Interchangeable Monitoring Devices“ (IMD) lassen sich an kritischen Servern ohne Unterbrechung einstecken oder austauschen. Alle Geräte lassen sich optional mit einer Schock-absorbierenden Federleiste befestigen, die maximalen Schutz vor Vibrationen bietet.

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Über den Autor

Dipl. -Ing. Thomas Drilling

Dipl. -Ing. Thomas Drilling

IT-Consultant, Trainer, Freier Journalist