Dell Wyse bringt vWorkspace 8.5

Skalierbare Desktop-Virtualisierung mit mehr Dell im Hintergrund

| Autor / Redakteur: Carllotta Greiss* / Ulrike Ostler

Die Software für VDI and Microsoft Terminal Server Management vWorkspace kam mit dem Aufkauf von Quest zu Dell.
Die Software für VDI and Microsoft Terminal Server Management vWorkspace kam mit dem Aufkauf von Quest zu Dell. (Bild: http://www.quest.com/vworkspace/)

Dank einer internen Umstrukturierung im Hause Dell gehört Thin-Client-Spezialist Wyse nun zu einer Einheit, die sich mit dem Client-Computing als Ganzes befasst: Thin Clients aber auch Workplace-Virtualisierung beispielsweise, also: Frontend, Backend und Services. Am 08. Dezember hat Dell nun seine jüngste Version von „vWorkspace“ vorgestellt.

Die leistungsstarke Desktop-Virtualisierungs Software, ursprünglich von Quest wird nun von Dell Wyse angeboten. Das Unternehmen ist als einziges in der Lage, eine End-to-End-Lösung zu realisieren, die eine VDI-Connection-Broker-Software umfasst.

Diese ist nicht nur einfach skalierbar, sondern ebenfalls performant. Außerdem bildet sie eine Kontaktstelle für den Support. Diese Software ermöglicht den Anwendern der Desktop- und Anwendungsvirtualisierung ihre Desktop-Virtualisierung in eine VDI-Umgebung zu skalieren.

Die Software-Lösung Wyse vWorkspace 8.5 wurde entwickelt, um Anwendern integrierte Infrastruktur-Optionen mit Performance auf Enterprise-Niveau, zur Verfügung zu stellen. Sie ist ein Bestandteil von „Technology Datacenter for Microsoft VDI“.

Große Anzahl an Benutzern pro Server

Nach Herstellerangaben ist vWorkspace eine günstige Möglichkeit für alle Unternehmen, die eine große Anzahl an Benutzern pro Server, integriertes Monitoring und All-Inclusive-Lizenzen nachfragen. Auch „Hyper-V“- und „VMware-vSphere“-Hypervisoren von Microsoft werden unterstützt. Die Software ist so konzipiert, dass sie in Teilen von Desktop-Support-Mitarbeitern verwaltet werden kann und spezialisiertes Personal unnötig ist.

Die aktuelle Version enthält das Modul „vWorkspace-Connector for HTML5“. Dieser verbessert deutlich die Mobilitätsfunktionen und unterstützt gleichzeitig mehr Geräte, wodurch der Zugriff auf Windows-Anwendungen und –Desktops mit fast jedem Browser-fähigen Gerät ermöglicht wird, auch wenn darauf keine Client-Software installiert wurde.

Zusätzlich bietet er einen sicheren Zugang von Chrome-OS-Geräten. Anwender von Dell Education und Service-Provider, die eine Zugriffsmöglichkeit ohne Deployment oder Management auf dem Gerät eines Benutzers brauchen, werden ebenfalls vom vWorkspace-Connector for HTML5 unterstützt. Damit erhalten Benutzer einen sicheren Zugriff auf ihre Daten und Anwendungen von jedem Browser aus. Außerdem lassen sich Management-Anforderungen an die IT reduzieren.

Weitere Merkmale von vWorkspace 8.5 sind:

  • Leichterer Zugang und Konfiguration mit Deployment und Konfiguration auf Basis von Richtlinien: Benutzern wird automatisch der vWorkspace Connector angeboten, der mit ihrem jeweiligen Gerät kompatibel ist.
    Der vWorkspace Connection Broker konfiguriert erstmalige Benutzereinstellungen. Benutzer sind ohne Ausbildung oder Unterweisung in wenigen Minuten startbereit. IT-Administratoren können für jeden Anwender jederzeit Zugangsmöglichkeiten gewähren oder entziehen;
  • Vereinfachte Skalierung durch „Secure Access Service“: Die Software bietet über eine hinter der Firewall positionierte „Windows Server Virtual Machine“ (VM) einen sicheren Fernzugriff für bis zu 10.000 Benutzer. Die Secure Access Service VMs verfügen über Load-Balancing, um Anwendern und Service-Providern auch für sehr große Deployments ausreichende Skalierbarkeit zu bieten;
  • Unternehmen, die die vWorkspace Premier Edition kaufen oder die sie im Einsatz haben, erhalten jetzt „Wyse Streaming Manager“ (WSM) in der Version 7.2 als Bestandteil des Software-Wartungsvertrags. WSM ermöglicht es der IT, zentral verwaltete, gehostete virtuelle Desktops oder virtuelle Server für festplattenlose Endgeräte und Cloud-Desktops zur Verfügung zu stellen sowie die zentrale Verwaltung von Abteilungsanwendungen auf Clients und auf in der Cloud gehosteten virtuellen Desktops;
  • Unterstützung für Unified Communications, darunter Cisco, „Microsoft Lync“, Avaya und Skype.

* Carllotta Greiss ist freie Autorin.

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