Geschickte Kälte-Erzeugung und -Verteilung in Rechenzentren

Siemens bietet dank Vigilent Echtzeit-Management für Rechenzentren

| Redakteur: Ulrike Ostler

Thermische Optimierung kann zu Einsparung von bis zu 50 Prozent der Gesamtkühlkosten führen, je nach Ausgangslage.
Thermische Optimierung kann zu Einsparung von bis zu 50 Prozent der Gesamtkühlkosten führen, je nach Ausgangslage. (Bild: www.siemens.com/presse)

Die Siemens-Division Building Technologies erweitert ihr bestehendes Angebot für die thermische Optimierung in Rechenzentren. Um im so genannten Whitespace von Rechenzentren die Kälteverteilung zu verbessern, integriert Siemens das auf künstlicher Intelligenz basierende, dynamische Kühl-Management von Vigilent ins Portfolio.

Siemens nutzt die Vigilent- Funktionen zur Echtzeitdatenanalyse, um in den Server-Räumen die Kühlleistung dynamisch an die IT-Last anzupassen. Außerdem ist Siemens nun Minderheitsgesellschafter bei Vigilent und hat damit seine strategische Partnerschaft mit dem Unternehmen gestärkt.

Durch die Partnerschaft mit Vigilent erweitert Siemens seine Angebotspalette für die thermische Optimierung. Das soll zu einer ganzheitlichen Verbesserung von Rechenzentren führen, einschließlich Kühlanlage und Whitespace. Insgesamt könne der Energiebedarf deutlich sinken, die nominale Kühlkapazität aber gleichzeitig steigen, so das Unternehmen. Die Zuverlässigkeit des Rechenzentrums werde nicht beeinträchtigt.

Um im so genannten Whitespace von Rechenzentren die Kälteverteilung zu verbessern, integriert Siemens die auf künstlicher Intelligenz basierende, dynamische Kühl--Management-Software von Vigilent.
Um im so genannten Whitespace von Rechenzentren die Kälteverteilung zu verbessern, integriert Siemens die auf künstlicher Intelligenz basierende, dynamische Kühl--Management-Software von Vigilent. (Bild: www.siemens.com/presse)

Matthias Rebellius, CEO Building Technologies Division, sagt: „Siemens arbeitet mit Rechenzentrumsmanagern weltweit zusammen, um die Leistung ihrer Anlagen mit gebäudetechnischen Maßnahmen und Services, wie der Demand-Flow-Lösung zur Optimierung von Kälteanlagen, zu erhöhen. Unsere Partnerschaft mit Vigilent ist eine wichtige Ausweitung in diesem Bereich und ein ausgezeichnetes Beispiel für unser Engagement zur Digitalisierung von Gebäuden.“

Auch Dave Hudson, CEO von Vigilent, sieht die Partnerschaft positiv: „Vigilent war einer der ersten Anbieter, der maschinelles Lernen zur Optimierung der thermischen Umgebungsbedingungen in Rechenzentren genutzt hat“, betont er und setzt hinzu: „Durch Verbindung unserer Produkte mit dem Angebot von Siemens können wir unsere Funktionalität und Reichweite ausbauen und kritische Infrastrukturen auf der ganzen Welt adressieren.“

Die beiden Unternehmen planen eine gemeinsame Entwicklung neuer Anwendungen, um die Anforderungen des globalen Rechenzentrumsmarkts zu erfüllen.

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