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Apollo 6500 und 4520 von HPE Server- und Speicherplattformen für HPC und Big Data

Autor: Alexander Lehner

Hewlett Packard Enterprise (HPE) kündigt weitere Rechenplattformen und -Software an, die speziell für High-Performance-Computing (HPC) und Big-Data-Anwendungen optimiert sein sollen: „Apollo 6500“ und „4520“.

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Mit bis zu acht GPU-Karten von Nvidia wurde das System Apollo 6500 speziell für Deep-Learning-Anwendungen konzipiert.
Mit bis zu acht GPU-Karten von Nvidia wurde das System Apollo 6500 speziell für Deep-Learning-Anwendungen konzipiert.
(Bild: HPE)

Gerade für Anwendungen aus den Bereichen High Performance Computing (HPC) und Big Data, also etwa Modellierung, Simulationen, Hochfrequenzhandel oder Deep Learning, sollen sich die Geräte durch effiziente Verarbeitung großer Datenmengen lohnen.

Apollo 6500

Mit bis zu acht „Tesla“-GPU-Karten von Nvidia und zwei „Intel Xeon E5-2600-v4“-CPUs wurde das System Apollo 6500 speziell für Deep-Learning-Anwendungen konzipiert, so HPE. Das Verhältnis von GPUs zu CPUs soll es ermöglichen, Algorithmen auf Basis von Deep Learning effizienter auszuführen sowie die Trainingszeit von Modellen zu reduzieren. So könne die Bereitstellung von Echtzeit-Ergebnissen beschleunigt werden.

Unterstützt werden Deep-Learning-Rechenplattformen und Interface-Modelle für die Anwendungsprogrammierung, darunter „Caffe“, „Cuda“, „Torch“, „Theano“, „Tensorflow“, das Deep Learning Software Developer Kit von Nvidia und das Cognitive Computing Toolkit von HPE.

Apollo 4520

Der Apollo 4520 von HPE bietet Unternehmen die Möglichkeit, zuverlässige parallele Dateisystem-Architekturen zu implementieren, um ihre Anforderungen an HPC-Speicher zu erfüllen.

Das Zwei-Knoten-System mit Intel Xeon E5-2600 v4 und Hochleistungs-Fabrics sowie Ausfallsicherung für Laufwerke wurde speziell für „Lustre“-Umgebungen entwickelt. Kunden haben damit die Wahl zwischen einer von HPE unterstützten Lustre-Implemetierung, basierend auf der „Intel Enterprise Edition for Lustre“, oder „Open Source Lustre“ mit Community-Support.

Der Apollo 4520 von HPE bietet Unternehmen die Möglichkeit, zuverlässige parallele Dateisystem-Architekturen zu implementieren, um ihre Anforderungen an HPC-Speicher zu erfüllen.
Der Apollo 4520 von HPE bietet Unternehmen die Möglichkeit, zuverlässige parallele Dateisystem-Architekturen zu implementieren, um ihre Anforderungen an HPC-Speicher zu erfüllen.
(Bild: HPE)

Durch die Beteiligung von HPE an der Lustre-Community sowie die enge Integration mit Open ZFS und der Software Intel Enterprise Edition for Lustre, soll das Apollo-4520-System auch für hohe Anforderungen die nötige Widerstandsfähigkeit und Flexibilität bieten.

Software für Finanzdiensleister

Die „HPE-Moonshot-Trader-Workstation-Solution“ könne die Produktivität von Börsenhändlern mit HPE Moonshot und Citrix-Lösungen erhöhen, so HPE. Damit können Händler für ihre Online-Handelsanwendung physisch gehostete Desktop-Umgebungen einsetzen, die zentral und sicher im Rechenzentrum untergebracht sind.

Die „Risk Compliant Archive Solution“ soll Unternehmen helfen Archivierungsbestimmungen ohne Datenmigration durchzuführen. Die Anwendung besteht aus der zertifizierten Software „Iternity iCAS“ sowie dem „Scality“-Daten- und Objektspeicher mit Apollo-4000-Servern von HPE. Auch unterstützt sie verschiedene Medienformate, Anwendungen und Standorte.

Preise und Verfügbarkeit

HPE Apollo 6500 ist ab dem 3. Quartal 2016 verfügbar. Das System Apollo 4520 ist bereits ab dem 18. April 2016 zu einem Preis beginnend bei 8500 Dollar (UVP) erhältlich. Die Anwendungen für Finanzdienstleister sind ab sofort verfügbar. Die Preise richten sich hier nach den individuellen Kundenanforderungen.

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