Red Hat Cloud Forms 4

Seit‘ an Seit‘ - Ein Management für Container und VMs

| Redakteur: Ulrike Ostler

Unterstützung für Azure, Telcos und der ManageIQ-Community

Bereits erwähnt und dennoch die zweite große Sache ist für Perilli die Unterstützung für Microsoft Azure, neben Amazon Web Services (AWS). Damit baut red Hat kurz nach der Ankündigung der Partnerschaft mit Microsoft baut das Spektrum der verwalteten Plattformen mit Microsoft Azure weiter aus. Azure-Kunden können ihre Workloads und Ressourcen jetzt mit Cloud Forms managen.

Alessandro Perilli ist General Manager Cloud Management Strategy bei Red Hat.
Alessandro Perilli ist General Manager Cloud Management Strategy bei Red Hat. (Bild: Red Hat)

Corey Sanders, Director of Compute for Microsoft Azure, sagt dazu: „Mit der Integration der Management-Funktionalitäten von Red Hat Cloud Forms in Microsoft Azure verdeutlichen wir unser Engagement im Hinblick auf Auswahl und Flexibilität im Ecosystem von Red Hat und Microsoft. Wir freuen uns über den Ausbau der strategischen Zusammenarbeit mit Red Hat, um die Anforderungen der Kunden in der heutigen hybriden Welt erfüllen zu können.“

Ähnliches ist im Übrigen für die Google-Plattform geplant: Red Hat wird die „Google Compute Engine“ in zukünftigen Versionen unterstützen.

Der dritte Punkt ist die Unterstützung von vielen verschiedenen Mandanten. Das sei eine Anforderung, die Cloud- beziehungsweise Service-Provider von Red Hat forderten, so Perilli. Durch OpenStack beziehungsweise die Aktivitäten rund um die zugehörigen Aktivitäten im Bereich Network Funktion Virtualization (NFV) ließen das Interesse und Begehrlichkeiten der telekommunikationsbranche rasch und nachdrücklich wachsen, insbesondere in den Bereichen Management, Automation, Orchestration.

Impulse aus der ManageIQ-Community

Red Hat Cloud Forms 4 ist das dritte Release, das auf dem Open-Source-Projekt „ManageIQ“ beruht; Red Hat startete dieses im Juni 2014 auf Basis des Programmcodes aus der Übernahme der Firma ManageIQ. Die ManageIQ-Community bringt Entwickler, Service Provider, Systemintegratoren, Wissenschaftler und Anwender zusammen, um Innovationen im Bereich eines einheitlichen Managements von Hybrid-Cloud-Umgebungen voranzutreiben. Seit dem letzten Release von Cloud Forms hat die Community bedeutende Beiträge geliefert. Sie stammen unter anderem von:

Booz Allen Hamilton. Das Unternehmen steuerte Code für die Integration von Project „Jellyfish“ bei – ein Open-Source-Cloud-Broker. Das Beratungsunternehmen startete das Project Jellyfish im Jahr 2014 mit dem Ziel, intelligente und intuitive Cloud-Service-Management und -Brokering-Funktionalitäten bereitzustellen. Project Jellyfish bildet die Grundlage für das neue Self-Service-User-Interface von Red Hat Cloud Forms 4.

Nuage Networks. Das Unternehmen baut eine Schnittstelle zu Cloud Forms für die Verwaltung von Software Defined Networking (SDN). Sie soll Eingang in eine künftige Version von Cloud Forms finden.

Produban. Die IT-Organisation von Grupo Santander arbeitet an einer verbesserten Unterstützung von Chargeback und Billing in ManageIQ.

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