Energetische Optimierung

Securisk mit Wetterdaten-Tool

| Autor / Redakteur: Dr. Dietmar Müller / Dietmar Müller

Dr. Dieter Thiel, Senior Consultant und Spezialist für energieeffiziente Datacenter bei der Securiskrisk, sagt: „Wir erweitern unser Tool in Kürze zudem um Anlagentechniken verschiedener Hersteller. Das heißt, wir werden die konkreten Betriebsdaten und -zustände bei der Kälteerzeugung und Klimatisierung in das Programm integrieren. Da jeder Hersteller naturgemäß eigene Spezifikationen hat, werden wir dadurch noch genauer in unseren Empfehlungen für die benötigte Kälteerzeugung.“
Dr. Dieter Thiel, Senior Consultant und Spezialist für energieeffiziente Datacenter bei der Securiskrisk, sagt: „Wir erweitern unser Tool in Kürze zudem um Anlagentechniken verschiedener Hersteller. Das heißt, wir werden die konkreten Betriebsdaten und -zustände bei der Kälteerzeugung und Klimatisierung in das Programm integrieren. Da jeder Hersteller naturgemäß eigene Spezifikationen hat, werden wir dadurch noch genauer in unseren Empfehlungen für die benötigte Kälteerzeugung.“ (Bild: gemeinfrei - Skitterphoto/Pixabay / CC0)

Securisk, ein Geschäftsbereich der Data Center Group, hat ein Tool entwickelt, um Rechenzentren anhand von standortspezifischen Wetterdaten energetisch zu optimieren.

Mit diesem Wetter- und Energieprognose-Tool können RZ-Betreiber die Energiekosten ihres bestehenden Datacenter senken, indem sie die Kühlungssysteme an das lokale Wetter anpassen.

Securisk bestimmt mithilfe ihres Wetter- und Energieprognose-Tools die exakten, jährlichen 8.760 Wetterstunden für jeden Einsatzort. Als Grundlage nutzt es die statistischen Daten des Deutschen Wetterdienstes, die über die unterschiedlichen Klimazonen an 16 Standorten erhoben werden. Ergänzt werden diese durch Daten, die individuell für jeden Längen- und Breitengrad berechnet werden.

Zudem ist die Entwicklungsprognose des Deutschen Wetterdienstes bis zum Jahr 2045 integriert. Da die Lebensdauer eines Rechenzentrums weitaus kürzer ist als 27 Jahre, können Betreiber damit auch vorausschauend die Entwicklung des Wetters und damit den künftigen Energiebedarf einbeziehen. Durch diese Planungssicherheit sparen sie weitere Investitionskosten, da sie unnötige Sicherheitspuffer oder zu groß dimensionierte Anlagen vermeiden – obwohl das Datacenter auf Wachstum ausgelegt ist.

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