DevOps und Container-Technik

Sechs Docker-Plug-ins für CI-Open-Source

| Redakteur: Ulrike Ostler

Cloudbees stellt zusammen mit der Jenkins Community Docker-Plug-ins vor.
Cloudbees stellt zusammen mit der Jenkins Community Docker-Plug-ins vor. (Bild: Cloudbees)

Die Jenkins Open Source Community und Cloudbees, der Entwickler von „Enterprise Jenkins“, liefern Docker-Features zur Koordinierung von Continuous-Delivery-Prozessen, von der Codeprüfung bis zum Deployment mit vollständiger Rückverfolgbarkeit.

Die neuen Funktionen sollen Entwicklern und DevOps-Teams einen einfachen Umgang mit der nächsten Entwicklungsstufe in der IT erlauben – der Konvergenz kompakter Docker-Container für Infrastrukturen mit Microservice-basierten Architekturen für Applikationen und Continuous Delivery (CD) für das Lifecycle-Management von Applikationen. Diese Konvergenz bewirkt durchaus eine grundlegende Veränderung in der IT-Landschaft und versetzt die IT-Abteilungen in die Lage, eine höhere Wertschöpfung für Unternehmen, Verbraucher und Anwender in kürzerer Zeit zu realisieren.

Die jetzt vorgestellten Plug-ins sollen eine Orientierungshilfe für viele Hunderttausend Jenkins-Anwender in aller Welt bieten, die neue Container-Technologien sowie CD- und DevOps-Prozesse einführen. Kohsuke Kawaguchi, Jenkins-Gründer und Chief Technology Officer von Cloudbees sagt dazu: „Die Jenkins Communityund Cloudbees stehen nach wie vor in der vordersten Reihe der technologischen Innovation. Mit den neuen Plug-ins können Unternehmen auf einfache Weise zeitgemäße, reale CD-Pipelines mit Jenkins und Docker aufbauen.“

Die nächste Stufe für die Bereitstellung von Applikationen

Jenkins ist quasi ein Industriestandard für Continuous Integration (CI) und CD und wird bereits in mehr als 100.000 aktiven Installationen eingesetzt. Die Open Source-Plattform dienst der Automatisierung von Software-Bereitstellungsprozessen und für die Koordinierung von Pipelines in Unternehmen und zwischen Teams geworden.

Gleichzeitig verändert die kompakte Docker -Container-Technik den Markt. Die Container ermöglichen das Paketieren von Applikationscode zusammen mit dem Betriebssystem, der Datenbank und anderen Umgebungssoftware-Produkten und Konfigurationen und realisieren damit eine neue Stufe der Vereinfachung bei der Definition, Generierung und Ausführung von Applikationen oder Services.

Die jetzt verfügbare umfangreiche Unterstützung von Docker unterstreiche die Abhängigkeit zwischen Docker- und Jenkins-Technik für den sich rasant verändernden Markt der Software-Entwicklung. Denn durch ihren kombinierten Einsatz erhalten Entwickler und DevOps-Mitarbeiter ein, so die Verantwortlichen ein „leistungsstarkes Instrumentarium an die Hand, das den Delivery-Prozess durchgängig optimiert“, indem es für eine einheitliche Sprache, einheitliche Pipeline-Prozesse und einheitliche Zielsetzungen zur Optimierung der Arbeit im Team sorgt.

Ergänzendes zum Thema
 
Über Jenkins CI und die Jenkins Community

Verbesserungen in der Softwarelieferkette

Mit der Freigabe dieser Plug-ins können Jenkins und Docker den gesamten Software-Delivery-Prozess für Container-basierte Applikationen schneller, vorhersehbarer und verwaltbarer machen und zeitgleich unliebsame Überraschungen vermeiden helfen. Die neuen Funktionen zielen auf verschiedene Stufen der CD-Pipeline ab und helfen den Teams, Verbesserungen in ihren Delivery-Prozessen zu realisieren. Sie unterstützen die Pipeline-Definition mit Jenkins Workflow, Benachrichtigungen aus Docker-Registries, das Verlagern von Containern in und aus Registries, die durchgängige Nachverfolgbarkeit der Pipeline und standardisierte (oder kundenspezifische) Build-Umgebungen mit Docker.

Die Verwendung von Docker-Containern kann eine erhebliche Vereinfachung nicht nur in der Software-Eintwicklung sondern auch in der -Bereitstellung einbringen.
Die Verwendung von Docker-Containern kann eine erhebliche Vereinfachung nicht nur in der Software-Eintwicklung sondern auch in der -Bereitstellung einbringen. (Bild: Cloudbees)

Nigel Magnay, Leiter der Entwicklung, Patient Flow Systems bei Allocate Software, gibt ein Beispiel: „Teams, die ihre Build-Umgebungen mit einer ‚goldenen Kopie‘ vereinheitlichen müssen, können hierfür das Jenkins Docker Plug-in verwenden. Die Erweiterbarkeit von Jenkins und die zugehörige, sehr aktive Community erleichtern die Anpassung von Jenkins an neue Technologien, und ich freue mich, dass die Jenkins Community eine erstklassige Unterstützung für Docker realisiert hat.“

Die von der Jenkins CI Community angekündigten Plug-ins sind:

  • Docker Workflow – bietet erstklassige Unterstützung für Jenkins Workflow zum Aufbau realer CD-Pipelines für Container-basierte Applikationen unter Verwendung von Jenkins und Docker
  • Build and Publish – dient zum Aufbau von Projekten, die ein Dockerfile besitzen und übermittelt das resultierende Tagged Image an Docker Hub
  • Docker Hub Notification – löst nachgeschaltete Jobs aus, wenn ein Tagged Container an Docker Hub übermittelt wird
  • Docker Traceability – kennzeichnet, welcher Build einen bestimmten Container im Produktiveinsatz übermittelt hat und zeigt dies auf der Jenkins Builds-Seite an
  • Docker – verwendet Docker-Container als standardisierte Build-Umgebungen zur Verbesserung der Trennung und Flexibilität
  • Docker Custom Build Environment – spezifiziert kundenspezifische Build-Umgebungen als Docker-Container
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