Damit das Rechenzentrum nicht zum Schwimmbad wird

SeaHawk Leckage-Detection hält das Rechenzentrum trocken

| Redakteur: Jürgen Sprenzinger

Wasser im Rechenzentrum - nein danke!
Wasser im Rechenzentrum - nein danke! (Bild: frei)

Dringt Flüssigkeit in die sensiblen Bereiche eines Rechenzentrums ein, drohen Systemstörungen, Geräte- und Anlagenausfälle sowie im schlimmsten Fall derart gravierende technische und bauliche Schäden an der gesamte RZ-Infrastruktur, dass der Betrieb sowie alle über die IT ursprünglich bereitgestellten Services zum Erliegen kommen können.

Damit eine solches Katastrophenszenario erst gar nicht eintritt, empfiehlt es sich, die von Leckagen bedrohten Areale in Serverräumen und Rechenzentren entweder punktuell oder über ein engmaschiges Monitoring-System zu überwachen. Für diese Aufgabe hat die Daxten GmbH, eine Anbieterin von smarten Lösungen zur Optimierung von Rechenzentren, ihr Portfolio um SeaHawk Leckage-Detektion-Lösungen von RLE erweitert.

Kleinste Flüssigkeitsmengen werden aufgespürt

Die Systeme spüren über Sensoreinheiten selbst kleinste Flüssigkeitsaustritte im Rechenzentrum auf, lokalisieren sie und lösen Warnmeldungen aus, so dass RZ-Fachkräfte oder DCIM- oder BMS-Systeme umgehend Gegenmaßnahmen ergreifen beziehungsweise automatisch einleiten können, bevor es zu einer akuten Bedrohung und den damit einhergehenden Risiken und Folgen kommen kann.

Die SeaHawk-Überwachungslösung kann über Punktdetektoren, Sensorkabel oder aus einer Kombination von beiden Sensorarten in allen von Leckagen bedrohten Bereichen im Rechenzentrum errichtet werden. Lokal einsetzbare Zonen-Controller oder Remote-Controller zur Fernüberwachung übernehmen die Registrierung und Lokalisierung sowie Alarmierung bei auftretenden Flüssigkeitslecks und komplettieren das Detection-

Die Module der SeaHawk Leckage-Detection-Lösung auf einen Blick.
Die Module der SeaHawk Leckage-Detection-Lösung auf einen Blick. (Bild: Daxten GmbH)

System. Sobald die Fühler der Detektoren und Sensorkabel in Berührung mit Wasser, Säuren, Basen oder weiteren Gefahrenklasse-Flüssigkeiten kommen, lösen die Zonen- oder Remote-Controller je nach Ausstattung einen akustischen und/oder optischen Alarm aus und generieren Warnmeldungen, die per SNMP oder Email an das RZ-Personal geschickt werden.

Modellabhängig verfügen die Controller über vier bis 20 Milliampere Strom- oder Trockenkontakt-Schnittstellen und können über Ethernet, N2, Modbus oder BACnet kommunizieren. Letztere ermöglichen sogar die Integration der SeaHawk Leckage-Monitoring-Lösung in das übergreifende Monitoring, Datacenter Infrastructure Management oder auch Building Management-Systeme.

Für jede Anforderung konfigurierbar

Laut Hersteller lässt sich das modular aufgesetzte Überwachungssystem für jede Anforderung konfigurieren und exakt nach Bedarf erweitern. Auf diese Weise soll allen Einsatzbereichen, sowohl im kleinen Serverraum oder Datacenter-Container als auch in mittelgroßen Rackumgebungen oder Enterprise-Rechenzentren, entsprochen werden können.

Daxten ist aktives Mitglied der Green IT-Allianz des BITKOM , offizieller Förderer (Endorser) des EU Code of Conduct on Data Centre Efficiency und Gründer der Expertengruppe Green IT auf Xing.

Weitere Informationen unter www.daxten.com/de

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