Mit Software Defined Networking aus mit Staus im Datennetz

SDN als Wegweiser für Software-definierte Rechenzentren

| Autor / Redakteur: Frank Kölmel / Ulrike Ostler

Netzwerke mit integriertem Wettbewerbsvorteil

Die stark vereinfachte Steuerung des Traffic und die leichtere Programmierbarkeit führen insgesamt zu einem besseren Management des gesamten Netzwerks. Dadurch aber können Anwendungen schneller bereitgestellt werden.

Für Unternehmen bedeutet ein software-definiertes Rechenzentrum daher ein höheres Maß an Flexibilität, Skalierbarkeit und damit auch an Serviceorientierung. Die Zeit, die zuvor benötigt wurde, um das Netzwerk zu verwalten und Services bereitzustellen, verringert sich mit dem Einsatz von SDN um ein Vielfaches. Dieses Mehr an Zeit, das den Unternehmen nun zur Verfügung steht, kann beispielweise für das Implementieren neuer Anwendungen genutzt werden.

Darüber hinaus ist es nicht mehr notwendig, dass Speicher- und Netzwerkressourcen des Rechenzentrums von IT-Verantwortlichen einzeln und manuell bestimmt werden, um Applikationen einzuführen – und so können neue Dienste wesentlich schneller zum Laufen gebracht und gleichzeitig Kosten eingespart werden. Diese Agilität, die SDN für das Netzwerk bereitstellt, geht daher für Unternehmen gleichzeitig mit einem entscheidenden Wettbewerbsvorteil einher.

SDN-Optimierung durch offene Standards

Um Flexibilität, Agilität, Skalierbarkeit und weitere Vorteile von SDN für das Rechenzentrum vollständig und für alle Bereiche realisieren zu können, ist es jedoch wichtig, dass offene Standards eingerichtet werden. Denn offene Standards sind die Grundlage dafür, dass Netzwerkprodukte unabhängig des Herstellers miteinander interoperieren können – ein Schlüsselfaktor für ein holistisches Netzwerk-Management.

OpenDaylight gehört zu den wichtigen Standardisierungen im SDN-Umfeld
OpenDaylight gehört zu den wichtigen Standardisierungen im SDN-Umfeld (Bild: Opendaylight.org)

Der Trend für Rechenzentren wird mehr und mehr in Richtung offener, flexibler und effizienter Infrastrukturlösungen gehen, die mit den wichtigsten Initiativen wie „OpenStack“ oder „OpenDaylight“ zusammenarbeiten. Und davon werden letztendlich nicht nur innovative Technologien wie SDN, sondern auch Rechenzentren und Unternehmen selbst profitieren.

Unternehmen stehen nun vor dem entscheidenden Schritt, Software-defined Networking in ihr Rechenzentrum und ihre Cloud-Umgebungen zu implementieren. Eine Umstellung auf SDN bedeutet nicht nur eine größere geschäftliche Flexibilität und Effizienz, sondern auch ein entscheidender Vorsprung, wenn es darum geht, innovative Dienste besonders schnell auszurollen. Längst ist es an der Zeit für einen Paradigmenwechsel im Rechenzentrum – und SDN bietet dafür das Sprungbrett.

Der Autor:

Frank Kölmel (siehe: Video) ist Senior Director für die Region EMEA-Central und als solcher zuständig für den Ausbau der Marktpräsenz von Brocade und die enge Zusammenarbeit mit Vertriebspartnern.

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