Einbruch, Wassereinbrüche, Brände und mehr lassen sich einplanen

Schutz für Server-Räume

| Autor / Redakteur: Thomas Joos / Ulrike Ostler

Stacheldraht ist auch ein Mittel, um Schutz für Rechenzentren aufzubauen.
Stacheldraht ist auch ein Mittel, um Schutz für Rechenzentren aufzubauen. (Bild: BirgitH/ Pixelio)

Geht es um die Sicherheit von Rechenzentren, denken die meisten Verantwortlichen an Firewalls, Virenschutz und mehr. Dabei sind auch physische Gefahren ein häufiges Problem für die IT in einem Unternehmen. Doch mit einige Gefahren lässt sich umgehen umgangen oder zumindest lassen sie sich mindern. Die Frage ist: Wie?

Gestatten? Eine Vorbemerkung. Geht es um die Sicherheit in Unternehmen, sollten Verantwortliche die Hinweise des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) beachten, sowie dessen IT-Grundschutz-Standards. Hier erhalten Unternehmen wertvolle Hinweise über den optimalen Schutz von Rechenzentren.

Übersicht der physischen Gefahren

Um Rechenzentren vor äußeren Gefahren zu schützen, müssen Verantwortliche zunächst für einen Perimiterschutz und eine Zugangskontrolle sorgen. Das fängt bei Zäunen und Absicherung des Geländes an, auf dem sich das Rechenzentrum befindet.

Dazu muss das Gebäude gesichert sein und der Server-Raum selbst. Zu guter Letzt können Unternehmen sogar die Racks vor Zugriffen schützen. Sind alle vier Bereich abgesichert – Gelände, Gebäude, Server-Raum und Rack –, haben Unternehmen in diesem Bereich schon gut vorgesorgt. Viele würden sich wundern, wie leicht Unbefugte in manche Rechenzentren gelangen. Sind im Server-Raum Fenster eingebaut, müssen diese natürlich auch vor Sachbeschädigung und Einbruch geschützt werden.

In großen Rechenzentren bieten sich Schleusensysteme und Biometrie an sowie Protokollierung der Zugänge. Auch Sperren der Zugangswege zum Gebäude sind sinnvoll, wenn es sich um wichtige Gebäude handelt.

Schutzzonen beachten

Dabei sind Decke und Boden im Server-Raum nicht zu vergessen. Hier spielen Themen wie Traglast/Bruchlast eine wichtige Rolle, sowie die Räume die sich ober- und unterhalb des Server-Raums befinden.

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Darüber hinaus müssen sich Unternehmen auch vor Naturkatastrophen schützen., vor allem Hochwasser, Erdbeben/Tornados, und Nähe zu Flughäfen, Kraftwerken oder chemischen Anlagen, die eine Gefahr auslösen können. Zudem spielen soziale Brennpunkte eine Rolle. Alle diese Bereiche entziehen sich dem Einfluss des Unternehmens, müssen aber bei der Absicherung des Rechenzentrums bedacht werden.

Im Unternehmen selbst müssen Brandschutzzonen eingerichtet werden, inklusive der Löschsysteme, Brandschutztüren und Strom- oder Batterieanlagen. Klima-Anlagen und Brandschutzvorrichtungen sollen zusammenarbeiten. Unter Umständen sind bei großen Rechenzentren Gutachten erforderlich.

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