Trend Micro integriert Deep Security 9.5 mit VMware NSX

Schutz für das Software-gesteuerte Rechenzentrum

| Redakteur: Stephan Augsten

Deep Security ist speziell auf virtuelle Umgebungen ausgerichtet, die Version 9.5 unterstützt nun VMware NSX.
Deep Security ist speziell auf virtuelle Umgebungen ausgerichtet, die Version 9.5 unterstützt nun VMware NSX. (Bild: Trend Micro)

Für das Software-defined Data Center ist die Netzwerkvirtualisierung ein wichtiger Aspekt. Um in solchen Umgebungen für mehr Sicherheit zu sorgen, wurde „Trend Micro Deep Security“ in der Version 9.5 entsprechend angepasst. Zu den Neuerungen zählen die Integration in „VMware NSX“ und ein dynamischer Workload-Agent.

Im Software-gesteuerten Rechenzentrum bilden virtualisierte Rechen- und Speicher-Ressourcen, das Netzwerk und die Sicherheitskomponenten eine Einheit. Um den Schutz in dieser virtuellen Infrastruktur zu erhöhen, hat der japanische IT-Sicherheitsanbieter Trend Micro die Software „Deep Security 9.5“ verbessert.

Ein wichtiger Baustein im Software-defined Datacenter (SDDC) ist „VMware NSX“, eine Plattform für die Netzwerkvirtualisierung. Deep Security wurde deshalb mit agentenlosen Sicherheitsfunktionen ausgestattet, die in Kombination mit VMwares „Zero-Trust-Modell“ der virtualisierten Sicherheit für mehr Sicherheit sorgen sollen.

Trend Micro verspricht vor allem eine noch feinere Mikro-Segmentierung: IT-Verantwortliche können die Sicherheit nun für einzelne virtuelle Maschinen automatisch verwalten, nicht nur auf Segment-Ebene. Zu den Grundfunktionen von Deep Security gehören das virtuelle Patchen, ein agentenloser Anti-Malware-Schutz mit Echtzeit-Quarantäne, Integritätsüberwachung, Intrusion-Prevention sowie der Schutz von Webanwendungen.

Der neue, dynamische „Smart Agent“ soll derweil die Bereitstellung von virtualisierten Workloads vereinfachen. IT-Verantwortliche müssen laut Trend Micro nicht mehr vorab entscheiden, welche Module sie nutzen möchten. Sie installieren lediglich den Client, der abhängig von den Richtlinien nur die benötigten Komponenten in den Speicher lädt.

Ein neues Programm soll dabei für kürzere Reaktionszeiten bei Linux-Kernel-Updates sorgt. Trend Micro wird zudem Plug-Ins für „VMware vCenter Operations Manager“ einführen. Mithilfe einer Dashboard-Anzeige erhalten Unternehmen dann in Echtzeit einen Überblick über den Status sicherheitsrelevanter Ereignisse im virtuellen Rechenzentrum.

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