Benchmark gut, alles gut

Schneller und energieschonender - die jüngsten Primergy-Modelle

| Redakteur: Ulrike Ostler

Hart im Nehmen

„Unternehmen stecken dadurch in einer Zwangslage: Einerseits müssen sie ihre Rechenzentrumsinfrastruktur dringend erweitern, andererseits müssen sie hohe Kapitalkosten verhindern, die mit der Erweiterung oder dem Neubau eines Rechenzentrums verbunden wären. Deshalb benötigen sie neue Technologien, die die Effizienz der Stromversorgung und Kühlung deutlich verbessern“, heißt es in dem Report.

Primergy-Modelle sind nachweislich Energie-effizient und lassen von ASHARE-empfohlene Temperaturen im Rechenzentrum zu.
Primergy-Modelle sind nachweislich Energie-effizient und lassen von ASHARE-empfohlene Temperaturen im Rechenzentrum zu. (Bild: Fujitsu)

In den Primergy-Servern steckt nun das „Fujitsu Cool-safe Advanced Thermal Design“, nach Herstellerangaben „eine Verbesserug des bewährten Cool-safe-Konzepts. Dieses sorgte dafür, dass ausgewählte Rack-Server auch bei einer höheren Umgebungstemperatur betrieben werden können. Außerdem sorgen die neuen Netzteile mit 80Plus Titanium (96 Prozent) für mehr Energie-Effizienz.

Bereits jetzt können Primergy-Systeme bei Zulufttemperaturen von 35 Grad Celsius arbeiten. Die jüngsten Modelle allerdings kommen mit Umgebungstemperaturen von bis zu 40 Grad Celsius zurecht.

Das sorgt für Einsparungen: Fujitsu schätzt, dass jedes zusätzliche Grad in Bezug auf die Server-Umgebungstemperatur zu etwa fünf bis sechs Prozent an Einsparungen bei den Energiekosten für die Rechenzentrumsklimatisierung beiträgt.

Die Performance steigt

Trotz eines höheren Effizienzgrades können die Zwei-Sockel-Primergy-Modelle die Anwendungs-Performance steigern, und zwar aufgrund der optimierten Interaktion zwischen Speicher, Server sowie In- und Output-Operationen (I/O). Darüber hinaus arbeiten sie mit Prozessoren der neuen Intel-Prozessor-Familie „Xeon E5-2600 v2“.

Übersicht über die neuen Primergy-Modelle von Fujitsu.
Übersicht über die neuen Primergy-Modelle von Fujitsu. (Bild: Fujitsu)

Die interne Überprüfung erfolgte mit Hilfe von "LINPACK": Der Server „RX350 S7“ mit E5-2690 erreicht hier 363 GFLOPS. Das Modell „RX350 S8“ mit Intel Xeon Prozessor E5-2690 v2 indes erreicht 546 GFLOPS.

  • Dazu kommt ein 22-Nanometer-Fertigungsprozess, bis zu zwölf Kerne je Sockel und ein größerer Cache-Speicher (30 Megabyte LLC).
  • Der Hauptspeicher kann auf bis zu 1536 Gigabyte erweitert werden. Ebenso können höhere Geschwindigkeiten (bis zu 1.866 Megahertz) erreicht werden. Dadurch lassen sich Anforderungen von Anwendungen, die mit In-Memory-Technik arbeiten, wie SAP HANA, leichter erfüllen.
  • 12 Gb/s Solid State Drives und 12 Gb/s RAID Controller mit einem Cache von 2 GB sorgen für einen Performance-Schub bei Datenbanken und Business Intelligence.

Co-Prozessoren beschleunigen weiter

Die Grafik-Prozessoren von Nvidia und die Phi-Co-Prozessoren von Intel erweiteren den Einsatzbereich von Primergy-Servern.
Die Grafik-Prozessoren von Nvidia und die Phi-Co-Prozessoren von Intel erweiteren den Einsatzbereich von Primergy-Servern. (Bild: Nvidia)

Insbesondere für den Einsatz in High-Performance Computing-Umgebungen werden zwei neue Arten von Beschleunigern verfügbar sein: die General Purpose Graphical Processor Units (GPGPU) von Nvidia „Tesla K“-Serie (K20, K20X) und die Intel- Co-Prozessoren der Serie „Xeon Phi 5100/7100“, Diese Erweiterungen ermöglichen insbesondere Leistungssteigerungen in seismischen Berechnungen, Simulationen in der Biochemie, Wetter- und Klimavorhersagen, Signalverarbeitung, Finanzberechnungen, Computer-unterstütztes Engineering, Strömungsberechnungen (Computational Fluid Dynamics) und Datenanalysen). Sie sind überdies komplett mit der Fujitsu Software HPC Cluster Suite integriert, die über HPC Gateway Application-Workflows benutzt werden kann.

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