Unterstützung für Low-GWP-Kältemittel

Schneider Electric nimmt Redesign seiner Kaltwassersätze vor

| Redakteur: Ulrike Ostler

Auch wenn es von außen unsichtbar ist, aber: Schneider Electric hat die „Aquaflair-BREC/F“-Baureihe an vielen Stellen überarbeitet.
Auch wenn es von außen unsichtbar ist, aber: Schneider Electric hat die „Aquaflair-BREC/F“-Baureihe an vielen Stellen überarbeitet. (Bild: Schneider Electric)

Die Präzisionsklima-Kaltwassersätze „Aquaflair“ von Schneider Electric bieten in der überarbeiteten Form, die kürzlich aus den Markt kam, Leistungen von 300 bis 1500 Kilowatt, sind in Anlehnung an ASHRAE für Wide-DeltaT Betriebsgrenzen (20/30 °C) optimiert und unterstützen als „BREC/F“-Serie Low-GWP-Kältemittel (HFO-R1234ze).

Als Ausstattungsvarianten der kürzlich überarbeitete Aquaflair-BREC/F-Baureihe stehen verschiedene Schraubenkompressoren mit On/Off-Funktion zur Verfügung. Kältetechnische Komponenten wie Ventilatoren und Pumpen sind auf Wunsch als energiesparende EC-Varianten erhältlich.

Zudem lassen sich die Kälte-Aggregate in Anlehnung an die ASHRAE-Richtlinie für eine anlagentechnische Temperaturspreizung in Vor- und Rücklauf von 20/30 Grad (Wide-DeltaT) auslegen. Und schließlich unterstützen die neuen BRE C/F-Kaltwassersätze den Betrieb mit klimafreundlichen Low-GWP-Kältemitteln (HFO-R1234ze, was im Hinblick auf die Anforderungen der F-Gase-Verordnung durchaus von Bedeutung ist.

Die Freikühloptionen

Die BREC/F-Serie ködert Kunden durch seine Freikühloptionen: Das von Schneider Electric entwickelte „Intelligent-Free-Cooling“-Konzept maximiert den Freikühleffekt von Chiller-Verbundsystemen mit Doppelt- oder Mehrfachauslegung. Hierzu werden die Freikühlregister aller installierten Kaltwassersätze mit einem dedizierten Rohrleitungssystem verbunden.

Befindet sich ein Aggregat aufgrund niedriger Wärmelast im Standby-Betrieb, pumpt das IFC-System das Warmwasser aus dem Rücklauf zusätzlich durch das Freikühlregister des inaktiven Chillers und vergrößert so die effektive Freikühlleistung. Je nach Standortbedingungen lassen sich durch Nutzung von IFC – im Vergleich zu Standard-Freikühlsystemen von Schneider Electric – bis zu 13 Prozent zusätzliche Energie einsparen.

Weitere Effizienzgewinne realisiert das vollständig im Kaltwassersatzgehäuse verbaute Hochdruck-Adiabatik-System. Die Sprühköpfe sind in Edelstahl ausgeführt und erreichen durch eine Tropfengröße von nur 20 Mikro (µ, ein Millionstel) einen sehr guten Absenkungseffekt am Wärmetauscher.

Wenig Wasser

Die Verdunstungskühlung ist steuerungstechnisch voll integriert und zeichnet sich durch einen niedrigen Wasserverbrauch aus. Durch das Kalibrieren der Chiller im trockenen Modus können die energetischen Vorteile der Adiabatik zudem bis zur Kühlgrenztemperatur ausgeschöpft werden. Die zugesicherte Kälteleistung der Anlage bleibt auch dann konstant, wenn die Verdunstungskühlung nicht verfügbar ist.

Umfangreiche Ausstattungsoptionen wie Non-Glykol-Betrieb mit verlustarmer Systemtrennung, schalltechnisch optimierte Ultra-Low-Noise-Varianten, Freikühlregister in drei Baugrößen sowie intelligente Steuerungs- und Management-Optionen sind ebenfalls Bestandteil der neuen BREC/F-Baureihe.

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