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Juniper Networks präsentiert PTX3000 samt DWDM-OTN-PICs Schlanker Core-Router mit 24 Tbit/s

| Autor / Redakteur: Dirk Srocke / Dipl.-Ing. (FH) Andreas Donner

Mit dem Packetübertragungs-Router PTX3000 will Juniper Networks den eigenen "konvergierten Supercore" weiter verbessert haben. Der Hersteller verspricht kompakte Maße, optimierten Energieverbrauch und Übertragungsraten von 24 Tbit/s.

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Mit 27 Zentimetern Tiefe ist der PTX3000 schmaler als seine Mitbewerber – sagt Juniper und wirbt zugleich noch mit besonders hoher Kapazität und Effizienz.
Mit 27 Zentimetern Tiefe ist der PTX3000 schmaler als seine Mitbewerber – sagt Juniper und wirbt zugleich noch mit besonders hoher Kapazität und Effizienz.
(Bild: Juniper)

Juniper Networks (Juniper) präsentiert den Paketübertragungs-Router PTX3000 samt passenden Schnittstellenkarten (PIC, Physical Interface Card) für die PTX-Serie. Mit der Hardware sollen Service Provider Netzwerke konvergieren und Geschäftsprozesse optimieren.

Der PTX3000 liefere mit 24 Tbit/s genug Bandbreite, um drei Millionen Haushalte gleichzeitig mit HD-Filmen zu versorgen. Dabei löse der Core-Router auch gleich zahlreiche Probleme bisheriger Systeme: Dank lediglich 27 Zentimetern Bautiefe und vergleichsweise geringem Energiebedarf könnten Service Provider das System praktisch in jeder Umgebung aufstellen. Konkret wirbt Juniper mit einem Durchsatz von 1,2 Terabit pro Kilowatt. Zudem stellt Juniper eine rasche Inbetriebnahme in Aussicht; ein einzelner Techniker könne den PTX3000 binnen Minuten installieren.

Die jetzt vorgestellten PICs für die Paketübertragung bieten zwei Ports, die jeweils 100 Gbit/s pro Sekunde bewältigen können. Die "100G DWDM OTN"-Schnittstellenkarten funktionieren in allen Geräten der PTX-Familie und sollen helfen, Distanzen bis zu 2.000 Kilometern zu überbrücken.

Junipers PTX-Reihe basiert auf einem speziell entwickelten Junos Express Chipset und bietet Netzbetreibern laut Hersteller genug Skalierungsspielraum für die kommenden Jahre. Verglichen zu herkömmlichen Architekturen könnten Anwender die Router zudem bis zu 65 Prozent kostengünstiger betreiben, heißt es.

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