Industrie-PCs bauen auf Linux

Schlanke Rechner in robuster Umgebung

01.09.2011 | Redakteur: Ralph Beuth

Forsis bietet seine komplette Produktpalette mit dem Thin Client-Betriebssystem Igel Linux an.
Forsis bietet seine komplette Produktpalette mit dem Thin Client-Betriebssystem Igel Linux an.

Die Industrie-PCs von Forsis sind nun auch als Thin Clients mit dem Linux-Betriebssystem von Igel Technology erhältlich.

Der deutsche Hersteller Forsis stattet seine extrem robusten Geräte neuerdings auf Wunsch mit dem Linux Betriebssystem von Igel aus. Diese werden damit unter anderem auch durchgängig fernadministrierbar. Die Kostenvorteile des Thin Client Computings kommen nicht zuletzt in hygienesensiblen Branchen wie Lebensmittel, Pharma und Medizin zum Tragen, heißt es hierzu. Zu den Anwendern der neuen Forsis Thin Clients zählen daher Kunden wie der deutsche Lebensmittelproduzent Rügenwalder Spezialitäten und der Schweizer Haushaltsgerätehersteller V-Zug.

Nach dem positiven Feedback seiner Kunden bietet Forsis mittlerweile die komplette Produktpalette mit dem Thin Client-Betriebssystem Igel Linux an. „Der Markt für Industrie-PCs entwickelt sich aus unserer Sicht eindeutig in Richtung Thin Clients“, erklärtt Forsis-Geschäftsführer Markus Christ. „Die Hauptargumente sind schlanke Datenströme, eine hohe Energieeffizienz sowie die zentrale Administration und Wartung der Geräte. Besonders häufig fragen unsere Kunden nach Thin Client-Lösungen, die per WLAN auf eine zentrale Citrix-Serverumgebung zugreifen können.“

Thin Clients in Fertigung und Logistik

In der Fertigungsindustrie müssen die Industrie-Thin Clients extremen Umgebungen widerstehen, wie Christ erläutert. So geht beispielsweise die Stahlproduktion mit großer Hitze und Staub einher, während in Metallverarbeitungsbetrieben eine hohe Konzentration an Öl- und Schmiermitteln in der Luft liegt. Bürorechner mit offenen Gehäusen und Lüftern könnten solch widrigen Bedingungen nicht lange standhalten, erklärt Christ. Das Hauptanwendungsfeld für die Forsis Industrie Thin Clients in Produktionsbetrieben bildet demnach der Einsatz als robuste Eingabegeräte, um Arbeitsaufträge an das zentrale Produktionssystem rückzumelden oder als Info- und Eingabeterminals für die Produktionsplanung und -steuerung.

Die Logistikbranche nutzt die schlanken Industrie-Clients vorwiegend als mobile „Hubs“ auf Gabelstaplern oder LKWs. Die Fahrzeuge werden so per WLAN mit dem zentralen Warenwirtschaftssystem verbunden. In den Lagern müssen die robusten Endgeräte insbesondere mit einem hohen Staubaufkommen zurechtkommen, aber auch mit extremen Temperaturen. Nicht selten herrschen in den Kühlkammern von Lebensmitteltransporteuren Temperaturen von -30 °C.

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