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Zwei Cloud-Angebote, um Enterprise Social Software besser zu erschließen SAP baut Social-Software-Strategie aus

Autor / Redakteur: Kai Schwarz / Florian Karlstetter

SAP baut seine Social-Software-Strategie aus und kündigt die Plattform SAP Jam und die Lösung SAP Social OnDemand an. Die Plattform dient zum Austausch von Daten und Informationen über Social-Kanäle und die Lösung soll helfen, wichtige Erkenntnisse aus sozialen Medien zu erhalten.

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Mit der Plattform SAP Jam und der Lösung SAP Social OnDemand will SAP sein Angebot im Bereich Enterprise Social Software erweitern.
Mit der Plattform SAP Jam und der Lösung SAP Social OnDemand will SAP sein Angebot im Bereich Enterprise Social Software erweitern.
(Bild: SAP)

SAP hat die Cloud-Lösungen SAP Jam sowie SAP Social OnDemand angekündigt, mit denen Unternehmen die Vorteile von Enterprise Social Software besser nutzen können. SAP Jam ist eine Plattform, die durch gemeinsame Innovationen von SAP und SuccessFactors entstanden ist, und sich in Anwendungen und tägliche Geschäftsprozesse integrieren lässt. SAP Jam bietet Anwendern eine einheitliche Umgebung, in der sie sich vernetzen und Daten, Inhalte und Prozesse austauschen können.

Informationen schnell finden

„Heute streben Unternehmen eine Zusammenarbeit in Echtzeit zwischen Mitarbeitern, Kunden, Partnern und Zulieferern an – sowohl innerhalb als auch außerhalb der Firewall. Mit SAP Jam lassen sich Informationen intelligent filtern, sodass Mitarbeiter mit der Hilfe des Systems wichtige, arbeitsrelevante Daten finden können“, erklärt Vanessa Thompson, Research Manager, IDC, Enterprise Social Networks and Collaborative Technologies.

Trends erkennen

SAP Social OnDemand hilft Unternehmen geschäftsrelevante Erkenntnisse aus Gesprächen, die in sozialen Medien stattfinden, zu gewinnen. Mit der Lösung können sich Unternehmensbereiche wie Marketing und Kundenbetreuung besser mit ihren Kunden austauschen und so die Markenbindung verbessern, etwaige Reputationsrisiken erkennen und Marktchancen nutzen, so SAP.

Kunden begeistern

„Heute vernetzen sich Verbraucher zunehmend untereinander und sind sehr informiert. Dies verändert die Art und Weise, wie Organisationen sich mit ihnen austauschen, ihnen Services liefern und neue Produkte für sie entwickeln”, sagte Sameer Patel, Global Vice President und General Manager, Social Software Solutions, SAP. „Eine silohafte Nutzung von Social Software greift zu kurz. Social Software muss in alle Unternehmensanwendungen integriert werden und über alle Endgeräte nutzbar sein. Nur so kann sichergestellt werden, dass Kollaboration dort stattfindet, wo sie gebraucht wird – nämlich bei der Erreichung von Geschäftszielen und zur Begeisterung der Kunden. Dies bildet den Kern des Designprinzips hinter der Social-Software-Strategie von SAP.“

Kundeninteraktion via Social Media

Genauso, wie Social Collaboration Geschäftsprozesse bereichern kann, lassen sich auch Social-Media-Kanäle nutzen, um Geschäftsentscheidungen und Kundeninteraktionen zu verbessern. SAP Social OnDemand unterstützt laut Anbieter Marketingunternehmen bei der Priorisierung von Informationen aus sozialen Netzwerken. Sie können so mit ihren Kunden in Kontakt treten, wichtige Trends erkennen und entsprechende Schritte einleiten.

Dank Funktionen für Überwachung, Nachverfolgung und Eskalation in Echtzeit ist sichergestellt, dass kritische Inhalte nicht übersehen werden. Dank der stabilen Integrationsmöglichkeit der Software in das vorhandene CRM-System und die bereits existierende Wissensgrundlage können Unternehmen so aus ihrem Kundenservice einen Marketingmultiplikator machen.

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