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Hybride Strategie Salesforce liefert Kerndienste über AWS

| Autor / Redakteur: Dirk Srocke / Florian Karlstetter

Salesforce will seine Kerndienste künftig auch über die Public Cloud von Amazon Web Services (AWS) ausliefern. Der CRM-Experte selbst verkauft das seinen Kunden als Vorteil; der Wettbewerb spricht derweil von einer Bankrotterklärung.

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Mit AWS will Salesforce neue Infrastrukturen in ausgewählten internationalen Märkten schneller und effizienter online bringen.
Mit AWS will Salesforce neue Infrastrukturen in ausgewählten internationalen Märkten schneller und effizienter online bringen.
(Bild: AWS/Salesforce)

Salesforce und AWS wollen enger zusammenarbeiten. Künftig wird der CRM-Anbieter auch Kerndienste über die Public Cloud von AWS bereitstellen, darunter: „Sales Cloud“, „Service Cloud“, „App Cloud“, „Community Cloud“ und „Analytics Cloud“.

Nichtsdestotrotz plant Salesforce, auch weiterhin in eigene Rechenzentren zu investieren. Dank AWS wolle man jedoch neue Infrastrukturen in ausgewählten internationalen Märkten schneller und effizienter online bringen als bisher. Welche Märkte das konkret betrifft, will der Anbieter noch in diesem Jahr bekannt geben.

Anwendern verspricht Salesforce die gewohnten Standards bezüglich Sicherheit, Zuverlässigkeit und Verfügbarkeit – ganz gleich über welche Infrastruktur die Dienste ausgeliefert werden. Das nimmt Clint Oram, Mitgründer und CTO von SugarCRM, als Steilvorlage, um gegen den Mitbewerber zu lästern. Nach einem massiven Ausfall vor zwei Wochen komme die jetzige Ankündigung einer (technischen) Bankrotterklärung gleich. Überdies sollten Endkunden selbst bestimmen dürfen, auf welcher Cloudinfrastruktur geschäftkritische Services laufen – Stichwort: „Cloud Portability“.

Bereits in der Vergangenheit liefen verschiedene Salesforce-Dienste auf der AWS-Infrstruktur. Hier zählen: „Heroku“, „Marketing Cloud Social Studio“, „SalesforceIQ“ und die im Vorjahr angekündigte „Salesforce IoT Cloud“.

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