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Ein Blog von Dominik Wagner, SAP Transformation Lead S/4HANA zwischen Werbung und Wirklichkeit

Die Realität einer S/4HANA-Transformation hat wenig mit den Hochglanzfolien des Anbieters zu tun. Gelingen kann sie trotzdem. In jedem Unternehmen. Der erste Schritt ist eine gründliche Vorstudie.

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Eine gründliche Vorstudie ist die Basis einer erfolgreichen S/4HANA-Transformation.
Eine gründliche Vorstudie ist die Basis einer erfolgreichen S/4HANA-Transformation.
(Bild: Fujitsu / SAP)

Wie viele traurige Kinderaugen mögen da in leere Supermarktregale geblickt haben – keine Gummibärchen! Und schuld daran war SAP. Die missglückte Transformation beim Süßwarenhersteller Haribo, der monatelang nicht korrekt liefern konnte, zählt zu den bekanntesten Fällen, in denen das teure Projekt floppte.

Doch anders als die Deutsche Bank, die Handelskette Lidl oder der Versandhändler Otto gab Haribo nicht auf. Das Unternehmen kämpfte sich durch, nach eigener Darstellung erfolgreich.

Das ist die eine Seite der Medaille. Die andere sind die Hochglanzfolien aus der Walldorfer Marketingabteilung. Kein Wunder also, dass die Reaktionen auf die Entscheidung für die Transformation auf S/4HANA von „Hurra!“ bis „Hilfe!“ reichen. Das hat nicht nur mit der Technik zu tun, sondern auch mit den Menschen.

Was kann ein Berater wie Fujitsu für die Anwenderunternehmen tun? Dazu drei Aspekte:

1. Ressourcen einbringen

Was früher ein IT-Dienstleister war, der abgegrenzte IT-Aufgaben übernahm, ist heute ein externer Partner. Der Mangel an Skills, Wissen und Erfahrung in den Unternehmen bildet eine der größten Hürden für die Transformation. Als Externe mit Erfahrung aus Transformationsprojekten in unterschiedlichen Firmen und Branchen schließen wir Lücken.

So habe ich zum Beispiel eine Transformation bei einem großen deutschen Energieversorger begleitet. Das Unternehmen hatte vom Mutterkonzern ein veraltetes System übernommen, das nicht mehr zu den Abläufen passte. Es zielte auf eine schlanke IT ab und wäre am liebsten einem Greenfield-Ansatz gefolgt. Weil es aber spezielle Anforderungen an die Datenmigration zu erfüllen hatte, haben wir gemeinsam mit unserem Partner SNP einen Mix aus Green- und Bluefield-Ansatz umgesetzt.

Ganz anders die Situation bei einem führenden Nahrungsmittelproduzenten. Hier war nur der Aufbau einer Innovationsplattform gewünscht, so dass wir Eins zu Eins nach Brownfield umstellen konnten. Das heißt: Buzzwords wie Greenfield und Brownfield sowie Redfield (als Kombination aus beidem) und Bluefield stellen im Unternehmensalltag meist nur Näherungswerte dar. In jedem Fall beginnt unsere Arbeit immer mit einer präzisen Vorstudie, die die Use Cases des Kunden identifiziert. Darauf basiert zum Einen die Roadmap und zum Anderen die Schätzung der zeitlichen und finanziellen Aufwände.

2. Eine Vogelperspektive schaffen

Eine SAP-Transformation ist der vielleicht beste Beleg für die These, dass das intelligent Enterprise ein integriertes Unternehmen ist. IT, Fachbereiche und Business sind keine Silos mehr. Wer SAP anwendet, überdenkt seine Prozesse. Deshalb hat eine solche Transformation massive Auswirkungen. Auf Abläufe, Rollen und Technologie. Und deshalb bietet Fujitsu Co-creation- Workshops an, in denen wir alle Stakeholder an einen Tisch holen. Weil wir wissen, dass wir einen umfangreichen Change vor uns haben.

3. Begeisterung für SAP – aber auf Distanz

Wir werden zu einer globalisierten Welt, in der sich Player aus verschiedensten Branchen zu Eco-Systemen zusammenschließen - denken wir nur an das selbstfahrende Auto, einen rollenden Computer als Gemeinschaftsprojekt von IT, Automotive, Versicherungen und Verkehrspolitik. Für diese Zukunft brauchen wir Standards. Gleichzeitig betrachten wir Eigenentwicklungen grundsätzlich als individuellen Mehrwert eines Unternehmens. Hier gilt es, die richtige Balance zu finden.

Nicht jedes Unternehmen kann und will „alles 'rausreißen“ und neu starten. Das betrifft sowohl die Organisation als auch die Menschen. In den Teams sitzen „Klassiker“, die 30 Jahre SAP-Erfahrung auf dem Buckel haben, und die die Stabilität etablierter Hierarchien schätzen. Sie arbeiten mit agilen „Jungspunden“ zusammen, die auf Innovation und Disruption abzielen. Wir als erfahrene Berater wissen beide Qualitäten zu nutzen.

Fragen Sie uns! Wir erarbeiten mit Ihnen den für Sie richtigen Weg der Transformation.

Für weitere Informationen besuchen Sie unsere Website oder kontaktieren Sie uns via Mail oder Telefon: 00800 37210000 (verfügbar und kostenfrei aus allen Netzen in D/A/CH).

* Dominik Wagner arbeitet im Bereich SAP Transformation Lead bei Fujtsu.

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