Datacenter-Daten kontrollieren und optimieren

RZ-Monitoring-Technik erfasst per Funk vitale Strom- und Umgebungswerte

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Das Herzstück: ein Gateway

Genau wie bei den bestehenden Modulen wählt sich die dritte Generation der Packet-Power-Lösung nach ihrer Platzierung und Aktivierung automatisch in ein dediziertes Funknetzwerk ein, konfiguriert sich selbst und nimmt ihre Messtätigkeit auf. Zusätzlich zu den Frequenzen 860/900MHz kann über die neuen Module auch der 2,4 GHz-Bereich genutzt werden.

Das Packet Power EG3 Gateway leitet die über Funk erfassten Daten der Messmodule per SNMP oder Modbus TCP/IP an ein Management-Tool weiter.
Das Packet Power EG3 Gateway leitet die über Funk erfassten Daten der Messmodule per SNMP oder Modbus TCP/IP an ein Management-Tool weiter.
(Bild: Daxten)

Die darüber übermittelten Messdaten laufen beim neuen „EG3 Gateway“ zusammen, welches erstmalig über ein lokales Display verfügt, das den Betriebsstatus und die Konfiguration anzeigt. Mit einer ähnlichen Anzeige wartet auch das neue 3-Phasen-Strommessmodul zur Integration in PDUs, Abgangskästen und Verteilerboxen auf. Das dreistellige LED-Display zeigt rollierend für jede Phase die Werte für Spannung, Stromstärke und Leistung an.

Und last but not least wurde den EM Monitoring-Modulen, neben neuen Messfühlern, die sich jetzt per Schnappverschluss besonders schnell und einfach an eine EM-Einheit anschließen und über Erweiterungskabel auf bis zu maximal 15 Meter verlängern lassen, ebenfalls ein LED spendiert. Aus nächster Nähe abgelesen werden können hierüber Umgebungsbedingungen in Grad Celsius oder Fahrenheit (Temperatur), Prozent (Relative Luftfeuchtigkeit) oder Pascal (Differenzdruck), die ein einzelnes EM-Modul und je nach gewünschter Konfiguration für ein bis zu sechs Racks erfassen kann.

Daten zu Strom und Umgebung immer im Blick

Außer lokal können die Messdaten, nachdem diese vom EG3 Gateway via SNMP oder Modbus TCP/IP übertragen worden sind, natürlich auch aus der Ferne über das neue EMX-Portal betrachtet und analysiert werden. Laut Hersteller geschieht dies, aufgrund der weiter verbesserten und noch intuitiveren Benutzeroberfläche sowie einer ausgefeilten grafischen Aufbereitung der Daten zu Ist- und Trendreports, besonders komfortabel.

Maßschneidern und individualisieren können Anwender die tabellarischen oder grafischen Dashboard-Anzeigen, Reports und Alarmierungen durch neu hinzugekommene Parameter wie Zeitzone, Minimum-, Maximum- und Durchschnittskalkulation, partielle Betrachtungen von Zeiträumen und Messwerten von bestimmten Monitoring-Einheiten sowie über die Feineinstellung von Schwellenwerten, bei deren Überschreitung automatisch Warnmeldungen ausgelöst werden.

Erweiterbar und kompatibel

Die dritte Generation des Wireless-Monitoring-Systems von Packet Power lässt sich dank der Funktechnologie einfach implementieren und aufgrund deren Modularität kostengünstig und punktgenau erweitern. Anwender profitieren von Funktionserweiterungen und den neuen lokalen Anzeigen direkt an den Modulen sowie von dem weiter optimierten Management-Tool. Der Einsatzbereich wurde durch die Unterstützung des 2,4 Gigahertz-Bereichs nochmals erweitert. Durch die Kompatibilität mit früheren Generationen soll ein Investitionsschutz gewährleistet sein.

In die Hand nehmen können Interessierte die jüngste Entwicklung des funkbasierten Monitoring von Packet Power bereits am 28. und 29. Oktober 2014 auf dem Daxten-Stand D12 bei der Datacentre World (DCW) im Congress Center der Messe Frankfurt in der Halle 5.1.

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